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SVZ-Wochenend-Interview : Ein Sommerhaus auf Usedom

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Marcel Vollack ist Küchenchef im Bistro „Derzscher Hof“ in der Güstrower Mühlenstraße.

Der 32-jährige Marcel Vollack erlernte seine Kochkünste auf der Insel Usedom. Der gebürtige Wolgaster kochte bereits in jungen Jahren leidenschaftlich gerne. Seine ersten Erfahrungen als Chef de Cousine stellte er auf der „Seebrücke Ahlbeck“ unter Beweis. Einige Zeit später zog es ihn in die Schweiz. Da die Großeltern seines inzwischen dreijährigen Sohnes in Güstrow leben und er ihm eine familiäre Bindung schenken wollte, zog er mit seiner kleinen Familie nach Güstrow, wo er sich unlängst den Traum von einem kleinen Haus erfüllte. Hier ist er als Küchenchef und Gruppenleiter im Bistro „Derzscher Hof“ der Güstrower Werkstätten tätig. Seit November 2015 gibt er zudem Kochkurse an der Volkshochschule. Heute beantwortet Marcel Vollack unsere 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz ist mit meiner Familie im Wildpark MV. Hier kann man super entspannen, abschalten und einfach nur gemeinsam schöne Stunden verbringen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Auch ein Bürgermeister kann nicht auf einzelne Bedürfnisse eingehen. Ich finde, dass der derzeitige Bürgermeister seine Arbeit gut und gewissenhaft macht. Zu mindestens bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn mit dem Rad sehe. Ich selber könnte auch mit dem Rad fahren, nutze aber viel zu oft das Auto. Somit ist er zumindest in Sachen Umweltschutz einen Schritt voraus.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Eigentlich kann man mich fast täglich im Bistro „Derzscher Hof“ in der Mühlenstraße antreffen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Taschengeld habe ich mir bei Nachbarn verdient. Hier habe ich als 14-Jähriger im Garten geholfen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich konnte mir mein erstes BMX-Fahrrad dadurch zusammensparen.
Was würden Sie gerne können?
Das ist eine schwierige Frage, ich denke, ich kann mit dem zufrieden sein, was ich kann. Schließlich muss man auch nicht „alles“ können.
Was stört Sie an anderen?
Jeder Mensch hat seine Macken, was ich völlig okay finde und akzeptiere. Genauigkeit, Ehrlichkeit sowie Pünktlichkeit ist mir an anderen Menschen sehr wichtig.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Mein Sohn hat ein wunderbares Alter, so dass ich fast täglich mit ihm herzlich und über alles lachen kann.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich kann mich gerade an nichts erinnern, aber selbst wenn, würde dies mein Geheimnis bleiben…
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein persönlicher Held ist jemand, der eine besondere und nicht alltägliche Leistung begeht. Grundsätzlich ist aber jeder in seiner Art und Weise ein Held.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Zwischen Zwei Leben“ von Guido Westerwelle. Am liebsten jedoch lese ich „Teubner“ Kochbücher. Damit bereite ich mich auf bevorstehende Kochkurse vor.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich versuche wenigstens einmal am Tag die aktuellen Nachrichten aus der Region zu schauen. Ansonsten spielt der Fernseher keine wichtige Rolle in meinem Leben.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch – eher bei Spaziergängen in der Natur, auf Spielplätzen oder bei Veranstaltungen, wie z.B. dem Wallensteinhoffest in Güstrow.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Es gibt einige Menschen die ich gerne mal treffen würde. Aber warum eigentlich, wegen dem Status? Manchmal sind es einfach nur Freunde oder Nachbarn mit tollen Charaktereigenschaften.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich versuche schon auch zu Hause saisonal und regional zu kochen. Dennoch muss es schnell gehen oder sich gut vorbereiten lassen.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit 16 Jahren fing ich an, Turniertanz im OTG im Bereich Gesellschaftstanz zu erlernen. Daher gibt es viele Lieder mit Erinnerungen, die mir auch oft ein Treppchen auf den Podest schenkten.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es gibt eigentlich zwei Geschenke in meinem Leben. 2008 wurde ich das zweite Mal geboren. Nach einem Kopfsprung in die Ostsee zog ich mir eine Halswirbelfraktur zu und ertrank. Nach Erstversorgung und Rehabilitation kam ich Schritt für Schritt ins Leben zurück und konnte nach dreimonatiger Krankschreibung wieder arbeiten gehen. Das zweite Geschenk ist natürlich meine Familie.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ein kleines Sommerhaus auf der schönen Sonneninsel Usedom. Am liebsten mit direktem Blick auf die Ostsee!
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Wenn ich nicht auf Reisen bin, werde ich im Garten sein.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Ich schlage Jens Kubin vom Kreativbackstudio Güstrow vor. Durch meine persönliche und geschäftliche Beziehung kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass sein Slogan „Ihre Idee ist mein Impuls“ es auf den Punkt bringt.





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