20 fragen : Ein Mann mit fünf Motorsägen

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20 Fragen an Hans-Jürgen Quade, Begründer der Strabag-Niederlassung in Güstrow

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14. November 2014, 23:00 Uhr

In den Tagen nach Kriegsende in Reetz, Kreis Perleberg, geboren, reiste Hans-Jürgen an der Hand von Mutter und Schwester nach Bargteheide (Schleswig-Holstein) aus, als er gerade zwei Jahre alt war. Nach Industriekaufmann-Lehre im Baugewerbe und Abendstudium zum Betriebswirt begann er 1978 begann seine Tätigkeit bei der Strabag mit einem zweijährigen Auslandseinsatz in Nigeria. 1980 zurückgekehrt nach Hamburg, arbeitete Hans-Jürgen Quade in der dortigen Niederlassung des Unternehmens. Im Mai 1991 eröffnete Strabag eine Niederlassung in Güstrow, für die Quade als Niederlassungsleiter das Gewerbe anmeldete. Nach 31 Jahren im Unternehmen schied er 2009 als Rentner aus – und ist mit seiner Frau in Mühl Rosin geblieben, wo die Familie seit 1994 lebt. Hans-Jürgen Quade antwortete auf „20 Fragen“.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Am Steuer meines Wohnmobils.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Mit dem wenigen Geld, welches der Gemeinde zur Verfügung steht, gehen die Gemeindevertreter und der Bürgermeister sehr verantwortungsvoll um. Ich würde nichts ändern.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Zu Hause.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Schon in sehr jungen Jahren habe ich bei unserem Nachbarn, Bauer Detlef, die Straße gefegt, jeden Sonnabend.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe für ein Fahrrad gespart.
Was würden Sie gerne können?

Gitarre spielen.
Was stört Sie an anderen?

Wenn jemand „alles“ weiß und kann.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

In unserer Sportgruppe in Mühl Rosin haben wir immer viel Spaß, ich muss dort häufig über meine Ungelenkigkeit lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Trotz meiner vier Motorsägen habe ich eine neue gekauft.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Die Generation unserer Eltern, sie haben aus dem Nichts vieles geschaffen.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Nach dem Tod von Siegfried Lenz habe ich nach etwa 40 Jahren die „Deutschstunde“ wieder angefangen.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Tagesschau.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Ich bin kein Anhänger dieser Veranstaltungen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Unseren Pastor, der uns getraut hat und mit dem ich in der evangelischen Jugendarbeit sehr aktiv war.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich bin anerkanntermaßen ein Störfaktor in der Küche, deshalb koche ich nie.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit vielen Songs der Beatles, die uns durch unsere Jugend begleitet haben.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Von meiner damaligen Verlobten habe ich goldene Manschettenknöpfe zur Hochzeit bekommen, diese habe ich an unseren Sohn zu seiner Hochzeit weitergegeben.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte noch viele Reisen mit meiner Frau und unserem Wohnmobil unternehmen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Unser Haus und Garten erfordert viel Einsatz, unser Sohn braucht auf seinem Anwesen Unterstützung und… wir haben ein Reisemobil!
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Dirk Gebert. Er hat mit seinem Firmenpartner Jens Theege in Güstrow und Umgebung viele interessante Gebäude entwickelt und begleitet.













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