25 Jahre Amt Güstrow-Land : Ein Lob auf die Eigenständigkeit

Amtsvorsteher Hans-Uwe Tessenow (r.) würdigte in seiner Festrede die gute und effektive Arbeit des Amtes Güstrow-Land als Erfolgsgeschichte.  Fotos: Jens Griesbach
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Amtsvorsteher Hans-Uwe Tessenow (r.) würdigte in seiner Festrede die gute und effektive Arbeit des Amtes Güstrow-Land als Erfolgsgeschichte.

Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Amtes Güstrow-Land gestern im Amtssitz in Güstrow.

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06. Mai 2017, 05:00 Uhr

Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Amtes Güstrow-Land. Rund 50 Gäste kamen gestern im Amtssitz in der Güstrower Haselstraße zusammen, um die Gründung des Amtes im Jahr 1992 zu feiern. „Mit dem Amt wurde die Verwaltung der Gemeinden gebündelt. Eine Verwaltungsgemeinschaft, die den Gemeinden ihre Eigenständigkeit beließ“, sagte Amtsvorsteher Hans-Uwe Tessenow. Und auch heute noch sieht er dieses Amt als wichtigsten Garanten der Eigenständigkeit der 14 amtsangehörigen Gemeinden. 25 Jahre Amt Güstrow-Land seien eine Erfolgsgeschichte.

Während des Festaktes und der offiziellen Reden war Wilfried Zander, Bürgermeister der Gemeinde Lüssow, ziemlich beschäftigt. Mit der Filmkamera hielt er alles im Bild fest. Auf einer DVD will er die Geschichte des Amtes in 45 Minuten bündeln. „Ich stelle das Amt und jede einzelne Gemeinde vor – alle 14 unter einem Dach“, sagt Zander.

„Unter einem Dach“ war auch das Motto von Lohmens Bürgermeister Bernd Dikau, der stellvertretend für die 14 Bürgermeister sprach. „Das Amt ist mehr als nur die Schreibstube der Gemeinden, es ist ein wichtiges Dienstleistungszentrum für die Bevölkerung“, unterstrich der dienstälteste Bürgermeister im Amtsbereich. Und auch Amtsvorsteher Tessenow, der zugleich Bürgermeister von Klein Upahl ist, pflichtete ihm bei: „In 25 Jahren haben sich die Gemeinden kontinuierlich weiterentwickelt, auch dank des Amtes als aktivem Gestalter und Dienstleister. Ich möchte behaupten, dass das Amt Güstrow-Land ein positives Beispiel für die Verwaltungsstruktur in unserem Bundesland ist.“ Tessenow hob zudem die Rolle des ersten Amtsvorstehers Heinrich Murr hervor, der das Amt bis September 2006 geleitet hat. „Mit seiner dauerhaften Zuverlässigkeit, Stabilität, Koordinierung und Vorbildwirkung sowie der Hartnäckigkeit bei der Lösung der Aufgaben hat er das Amt wie kein anderer geprägt“, lobte er.

Insgesamt leben heute im Amtsgebiet, das vom Urstromtal der Recknitz im Nordosten bis zur Mecklenburgischen Seenplatte im Süden reicht, 9700 Menschen. Das Amt besteht aus den Gemeinden Glasewitz, Groß Schwiesow, Gülzow-Prüzen, Gutow, Klein Upahl, Kuhs, Lohmen, Lüssow, Mistorf, Mühl Rosin, Plaaz, Reimershagen, Sarmstorf und Zehna. In der Kernverwaltung in der Haselstraße arbeiten 24 Mitarbeiter.  

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