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Güstrower Anzeiger

13. Dezember 2017 | 06:34 Uhr

20 fragen an... : Ein Leben für die Bank

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Dieter Heidenreich, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank Güstrow und Ehrenamtler in vielen Funktionen

Fast sein ganzes Leben, von der Ausbildung an, hat der gebürtige Niedersachse (Brake) Dieter Heidenreich in der Bank verbracht. 1991 als Vorstand einer Raiffeisenbank in Niedersachsen hatte er Mitarbeiter zum Aufbau der Volksbank nach Schwerin entsandt – und ist selbst nach einem Besuch dort kurzentschlossen geblieben. Seit 1996 leitet der Alleinstehende (zwei erwachsene Kinder) die Volks- und Raiffeisenbank in Güstrow. Seit seinem 12. Lebensjahr ist der heute 57-Jährige auch ehrenamtlich tätig. Zunächst 20 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr und seit 1991 beim Deutschen Roten Kreuz, wo er Vizepräsident des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist. Der Mühl Rosiner beantwortete unsere 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Irgendwo in der Natur. Das ist der beste Ausgleich von der Büroarbeit.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde Wohn- und Gewerbegrundstücke für 1 Euro pro qm zur Verfügung stellen, damit sich die Gemeinde weiterentwickelt. Dies wäre eine langfristige Investition und das Geld kommt über die Steuern wieder herein.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In der Volks- und Raiffeisenbank verbringe ich den meisten Teil meiner Lebenszeit. Jetzt sogar mit zwei Büros in Güstrow und Wismar.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit dem Austragen von Zeitschriften.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Süßigkeiten und Comichefte.
Was würden Sie gerne können?
Fließend englisch sprechen, damit ich mit meiner künftigen amerikanischen Schwiegertochter intensive Gespräche führen kann.
Was stört Sie an anderen?
Die Verlogenheit mancher Menschen, die über Werte reden und dann doch anders handeln.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die absurden Vorgaben des Politbüros für die Aktuelle Kamera aus dem Buch von Ralf Mattern.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Dazu fällt mir nichts ein, aber ich denke, ich sollte öfter mal etwas Unvernünftiges tun.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Die vielen ehrenamtlichen Helfer in den unterschiedlichsten Vereinen und Verbänden sind meine Helden. Ohne sie würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„69 Hotelzimmer“ von Michael Glawogger, ein Buch mit kurzen liebevollen Reiseberichten aus der ganzen Welt, und „Akte Hypo Alpe Adria“ von Graber und Schnauder über das Versagen der Politik in der Wirtschaft.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Mit Fernsehsendungen kann ich nichts anfangen. Ich schaue ab und zu mal im Internet nach guten Filmen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Man trifft mich eher auf einer Laufrunde im Wald oder in einem der Vereine, in denen ich ehrenamtlich tätig bin.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich bin immer interessiert an Menschen, mit denen man interessante und intensive Gespräche führen kann. Beruflich und privat komme ich mit vielen Menschen zusammen. Manchmal sind auch Prominente darunter, die haben aber leider selten etwas zu sagen.
Wenn Sie selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Leider fehlt mir die Zeit für das Kochen. Seit meiner letzten Reise bin ich begeistert von der vietnamesischen Küche. Sie ist vielfältig, gesund und kalorienarm.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„You have been loved“ von George Michael erinnert mich nicht nur an tolle romantische Nächte.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meine Tochter hatte mir zum Geburtstag einen Zettelkasten gebastelt, wo ich meine Gedanken und Erinnerungen aufbewahren und sortieren kann. Sie ist der Meinung, dass ich manchmal doch vergesslich bin.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Die meisten Träume habe ich mir schon erfüllt. Ich möchte nur möglichst lange gesund bleiben, um auch im Rentenalter noch sportlich aktiv sein zu können. Es gibt noch viele unentdeckte Rad- und Wanderwege in fernen Ländern.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich werde mich noch intensiver in meinen Ehrenämtern einbringen. Und natürlich Training, Training ... um fit zu bleiben.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Martina Glaser vom DRK-Kreisverband Güstrow. Sie hält mit viel Sachverstand die Finanzen zusammen zum Wohle vieler Mitarbeiter und engagierten Mitgliedern. Viele Einrichtungen für die Bürger im Landkreis würde es ohne sie nicht geben.



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