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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 11:53 Uhr

20 Fragen : Ein Leben für den Sport

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Johanna Büchner: Die Güstrowerin ist sportbegeistert seit ihrer Kindheit – auch heute leitet sie noch Kurse im Gesundheitssport.

von
erstellt am 01.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Das regelmäßige Sporttreiben wurde Johanna Büchner in die Wiege gelegt. Die heute 79-Jährige kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Während ihrer Schulzeit im thüringischen Königssee probierte sich Johanna Büchner sportlich aus – spielte Handball, betrieb Leichtathletik und turnte. Nach ihrer Ausbildung als Technische Zeichnerin entschied sich Johanna Büchner für ein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Polytechnik. Danach folgte eine Delegierung an das Pädagogische Institut nach Güstrow, wo Büchner auch heute noch lebt. Sie unterrichtete an der Kersting-Schule, arbeitete im Pionierhaus für Sport und Touristik, an der Berufsschule der Deutschen Reichsbahn und war Studienleiterin für Referendare in der Fachrichtung Sport beim Landesinstitut für Schule und Ausbildung MV.

In Güstrow war Johanna Büchner viele Jahre als Übungsleiterin beim SV Einheit und der Sportgemeinschaft Lokomotive tätig. Nachdem sie mit dem aktiven Geräteturnen aufgehört hatte, widmete sie sich dem Gesundheitssport, den sie bis heute betreibt. Seit 1991 arbeitet sie zudem ehrenamtlich im Landesturnverband als Turnwärtin für Ältere. Heute beantwortet die sportliche Seniorin unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Wenn ich nicht in einer Turnahalle bin, dann halte ich mich am liebsten in meinem Haus oder Garten auf.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Vordergründig würde ich noch weitere Radwege anlegen und Bürgersteige pflastern.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn nicht zu Hause, dann in der Turnhalle. Manchmal auch beim Kaffeeklatsch mit ehemaligen Kollegen oder Sportfreundinnen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Technischer Zeichner-Lehrling.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mir mein erstes Fahrrad dafür gekauft.
Was würden Sie gerne können?
Richtig gut Klavier spielen.
Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit und Unehrlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die Kindermundaussagen in der Schweriner Volkszeitung.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Unregelmäßig und nicht gesund gegessen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Tochter! Sie ist Sportlehrerin und ist daher mit den Vorbereitungen und Durchführungen von Sportveranstaltungen beauftragt. Außerdem hat sie drei Kinder, führt den Haushalt und ihr Mann ist im Außendienst – das bewundere ich.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Eva Hoffmann-Aleiths „Johanne“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Sportsendungen wie Turnen, Leichtathletik, Formel 1 und Handball, aber auch Rate- und verschiedene Musiksendungen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Früher eher beim Karneval, heute eher beim Fußballspiel meiner Enkel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Formel 1-Rennfahrer Sebastian Vettel.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Meist deutsche Gerichte – und als Thüringer meist auch mit Klößen.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da gibt es zwei: „Goldener Pavillon“ erinnert mich an meine Hochzeit und „Griechischer Wein“ an einen Grichenlandbesuch.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Da gibt es mehrere: Eine als Kind geliebte Halskette von meiner Mutter. Den „Els-Schröder-Preis“ 2009 als verdienstvolle Frau im Deutschen Turnerbund und die Ehrenplakete vom Land MV im Jahr 2000 für hervorragende Ehrenamtlichkeit, die mir der damalige Ministerpräsident Harald Ringstorff übergeben hat.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Seereise in südliche Länder.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Neben Haushalt und Gartenarbeit reise ich. Regelmäßig bin ich auch als Übungsleiter im Gesundheitssport tätig. Bei Kaffee und Kuchen treffe ich mich gerne mit Sportfeuden und ehemaligen Kollegen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Den beiden Sportchronisten Rudi Schröder und Uwe Zucker. Sie leisten hervorragende Arbeit bei der Erfassung und Darstellung der Sportgeschichte in der Region Güstrow.

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