Laufsport : Ein Läufchen gegen Festtagsspeck

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Gänsebratenbauchweglauf lockte gestern 103 Kinder, Frauen und Männer hinaus in die Güstrower Heidberge

Wer den Virus nicht in sich trägt, hält sie immer für ein bisschen verrückt. Aber Läufer können nicht anders, für sie gehört ein Weihnachtsläufchen einfach dazu. Entspannt und in Gemeinschaft macht das viel Spaß und deshalb treffen sich Güstrower Läufer seit nunmehr 25 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag und drehen eine Runde durch die Heidberge. Es ist der Gänsebratenbauchweglauf. Obwohl: Von Bauch war auch vor dem Rennen eher wenig bis gar nichts zu sehen. Es ist wohl eher eine gefühlte Wölbung der Körpermitte.

Strecken über zwei, vier und acht Kilometer nahmen 103 Frauen, Männer und Kinder unter die Füße. „Eine schöne Beteiligung“, freut sich Sabine Siegmund vom Laufsportverein (LSV) Güstrow. Zwischen 80 und 100 Läufer seien es in jedem Jahr. Und Sabine Siegmund ist sich sicher: „Wenn wir den Lauf nicht organisieren würden, würden sich trotzdem Läufer am Vormittag des zweiten Weihnachtstages hier treffen.“ Zusammen mit Monika Johnen und Rosi Mentz nahm sie bis zur letzten Minute vor dem Start die Anmeldungen entgegen, während Günter Johnen und Bernd Siegmund noch mit dem Rad unterwegs waren, um die Strecken zu markieren. Nach dem Start bereiteten die Frauen alles für die Ankunft der Läufer vor. Heißer Tee wurde bereit gestellt. Auch die Urkunden lagen bereit. Sabine Siegmund nahm schon mal Sack und Karton mit Süßigkeiten, die jeder Läufer als Belohnung erhielt, mit an die Ziellinie. Als erstes überreichte sie Anton Rummelhagen, der über die 2-Kilometer-Strecke vor seinem jüngeren Bruder Albert ins Ziel kam, die süßen Leckereien. Nach ihnen erreichten Tobias Naß über die 4-Kilometer-Strecke in 15:00 Minuten vor Christian Panthen (20:27 min) und Tim Wohlfeil (20:55 min) das Ziel. Nicht lange mussten die Zuschauer auf die Ersten des Hauptlaufes über acht Kilometer warten. Es waren Nils Schmiederberg in einer Zeit von 31:11 Minuten vor den beiden Schwerinern Michael Kruse (31:40 min) und seinem Sohn Dennis Kruse (34:26 min).


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