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Neues Atrium des Recknitz-Campus Laage : Ein Juwel für eine moderne Schule

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Schon zu Wochenbeginn hatte die gesamte Schülerschaft des Recknitz-Campus in Laage "so ein Kribbeln erfasst", beschrieb Schulleiterin Brit Kaleun die Situation vor dem großen Moment. Das Atrium wurde gestern eingeweiht.

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erstellt am 19.Okt.2012 | 10:50 Uhr

Laage | Schon zu Wochenbeginn hatte die gesamte Schülerschaft des Recknitz-Campus in Laage "so ein Kribbeln erfasst", beschrieb gestern Schulleiterin Brit Kaleun die Situation vor dem großen Moment. Das Atrium wurde gestern mit einer Kulturveranstaltung der Schüler - das Kulturcafé - eingeweiht. "Wir haben so lange darauf gewartet. Wir sind so glücklich, diesen großen, lichtdurchfluteten Raum jetzt zu haben", betonte die Schulleiterin.

Der Innenhof eines typischen DDR-Schulbaus aus den 1980er-Jahren hat nicht nur ein Glasdach erhalten, sondern auch eine Empore. Brit Kaleun lobt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Neben Kulturveranstaltungen könnten dort auch Prüfungen geschrieben und Vorlesungen gehört werden. Projektstunden könnten dort genauso stattfinden wie Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit Eltern. Schon jetzt würden diverse Wünsche von Klassen, Kursen und Arbeitsgemeinschaften vorliegen. "Das Recknitz-Campus hat drei sehr moderne Schulhäuser, zwei Sporthallen, zwei Sportplätze und nun noch dieses Juwel", sagte Kaleun zufrieden und vergaß nicht hinzuzufügen, dass eine solche Investition in Zeiten klammer Kommunalkassen nicht selbstverständlich sei.

Alles in allem, so hörten die Gäste gestern am späten Nachmittag von Laages Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst, kostet das Atrium knapp 930 000 Euro. Die Stadt habe es für die Schüler, Lehrer und Eltern mit Interesse am Geschehen in der Schule bauen lassen. Genau deshalb sei das Kulturcafé - ein jährlicher Höhepunkt im Schulleben - genau der richtige Rahmen für die Einweihung, auch wenn gestern auf der Empore noch die Bestuhlung fehlte. Lochner-Borst erinnerte gestern an den langen Weg zum Atrium. Schon 1999 habe es eine Genehmigung für ein Atrium für das damalige Gymnasium in Trägerschaft des Landkreises gegeben, aber der Landkreis habe sich "nicht daran getraut". In Laage kam es zur Bildung der Kooperativen Gesamtschule und 2008 wurde die Forderung nach einem Atrium wieder lauter, erinnert sich die Bürgermeisterin und hob die Beharrlichkeit der Schulleiterin hervor.

"Es ist richtig schön und passt genau in eine moderne Schule", freut sich Schülerin Maria Bengsch (18) über das Atrium. "Es ist auch viel besser als das Foyer der Schule, wo bisher Veranstaltungen stattfanden", fügt Karen Möller (18) hinzu. Beide können sich vorstellen, sich in Freistunden künftig ins Atrium zurückzuziehen.

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