Güstrow : Ein Jahr an der High School

Hannah Gerstenberger (l.) und Janne Jörns freuen sich auf ihr Schuljahr in den Vereinigten Staaten.
Hannah Gerstenberger (l.) und Janne Jörns freuen sich auf ihr Schuljahr in den Vereinigten Staaten.

Zwei Schülerinnen des John-Brinckman-Gymnasiums in Güstrow nehmen an einem Austauschprogramm in den USA teil.

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20. August 2016, 05:00 Uhr

Ein Jahr von zu Hause weg, ganz allein und in einer neuen Familie – das wagen nun zwei Schülerinnen des John-Brinckman-Gymnasiums in Güstrow. Die beiden 16-jährigen Hannah Gerstenberger und Janne Jörns besuchen im nächsten Schuljahr die West Valley High School in Yakima, Washington State, USA. Im Rahmen des Austauschprogramms „GAPP“ (German-American-Partnership-Programm) wohnen die Schülerinnen in speziell ausgewählten Gastfamilien und lernen das Leben in Amerika kennen. Dabei können sie viele neue Erfahrungen sammeln.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres nahmen beide an einem vierwöchigen Austauschprogramm nach Yakima teil, zusammen mit 19 weiteren Schülern und zwei Lehrerinnen des Güstrower Gymnasiums. So bekamen sie bereits die Chance, ihre Gastfamilien etwas kennenzulernen und Zeit mit ihr zu verbringen.

„Ich freue mich schon sehr auf mein Austauschjahr. Seit ich weiß, wann mein Flug geht, zähle ich die Tage“, erzählt Hannah Gerstenberger. Die 16-Jährige bereue es keinesfalls, die Entscheidung getroffen zu haben, ein Jahr in Amerika zu wohnen und dort zur Schule zu gehen. Seit der Abflugtermin jedoch näher rückt, wird sie immer aufgeregter, denn ein Jahr ist schließlich eine lange Zeit. „Es macht mich traurig, dass ich mich bald von meinen Freunden und meiner Familie verabschieden muss“, sagt Hannah Gerstenberger. Trotzdem freue sie sich sehr auf die neue Schule und darauf, die Sprache besser zu lernen.

Auch Janne Jörns ist gespannt auf das nächste Jahr in Amerika. Drei Wochen ist sie bereits in Yakima und verbringt die Zeit mit ihrer Gastfamilie, mit der sie sich sehr gut versteht. Mit über 30 Grad Celsius in der amerikanischen Stadt wird bereits die Temperatur zu einer Umstellung für die Schülerin aus Nienhagen. „Es ist total heiß hier. Die meiste Zeit verbringen wir im Pool“, berichtet die 16-Jährige. Neben dem Wetter gibt es für die Deutsche aber auch Unterschiede beim Essen. „In den ersten Wochen habe ich sehr viel Fast Food gegessen. Das gibt es oft bei meiner Gastfamilie. Das Essen wird eine große Umstellung für mich werden“, weiß sie schon. Obwohl die Schülerin des John-Brinckman-Gymnasiums sich sehr auf das nächste Jahr freut, hat sie auch einige Ängste, schließlich ist alles für sie neu. „Ich hoffe wirklich, dass alles mit der Sprache gut funktioniert und ich viel lerne. Außerdem bin ich ziemlich aufgeregt wegen des ersten Schultages. Hoffentlich finde ich schnell Anschluss dort“, erzählt Janne Jörns.

Das Austauschjahr wird also für beide Schülerinnen ein Abenteuer werden und ganz sicher ein Jahr voller neuer Erfahrungen und viel Spaß.


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