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Kirchengemeinde Lohmen : Ein Haus mit offenen Türen für alle

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kirchengemeinde Lohmen eröffnet am Sonnabend neue Begegnungsstätte in Zehna / Festprogramm am Wochenende

von
erstellt am 15.Okt.2015 | 06:00 Uhr

In der Dorfstraße 45 in Zehna ist vieles möglich. Ein Haus für alle, eines mit offenen Türen soll es sein, heißt es in einer Einladung zum Kennenlernen am Sonnabend, dem 17. Oktober. Die Kirchengemeinde Lohmen hat hier ein Begegnungszentrum geschaffen, das noch namenlos ist. Die Entwicklung, da ist sich Pastor Jonas Görlich sicher, wird es mit sich bringen. Er hofft, dass sich die Dorfstraße 45 zu einem Treffpunkt, einem kulturellen Mittelpunkt in Zehna entwickelt.

Als die Kirchengemeinde Lohmen vor ein paar Jahren das Gemeindehaus in Klueß verkauft hatte, entschied man sich für einen der etwas kleineren Neubaublöcke in Zehna – Und das in Zeiten, in denen auch bei der Evangelischen Kirche eher Verschlankung ein Thema ist. Schon ungewöhnlich, muss Jonas Görlich einräumen. Doch von Anfang an sei keine alleinige Nutzung angedacht gewesen. Eine Allgemeinmedizinerin hat ihre Praxis im Haus längst eröffnet. Zwei Männer wohnen unter dem Dach. Ein Ehepaar werde demnächst einziehen und Hausmeisterdienste übernehmen, berichtet der Pastor. Dann bliebe noch eine Wohnung unter dem Dach, die man vermieten möchte.

Zwei ehemalige Wohnungen im Obergeschoss bieten nun viel Platz für Begegnungen und Beschäftigungen. Viele Wände wurden herausgenommen, so dass sich die Etage wahrlich offen zeigt. „Zehna liegt zentral in der Kirchengemeinde. Wir möchten die Menschen hierher einladen“, sagt Jonas Görlich. Insbesondere habe man die Kinder- und Jugendarbeit im Blick. Die Schule steht gleich nebenan. Eine Gemeindepädagogin, die bisher in Schulen und Kindertagesstätten unterwegs war, findet nun ein Zuhause für ihre Arbeit. Christenlehre und Konfirmandenunterricht fanden bereits statt. Auch eine Sommerfreizeit war schon im August angeboten worden. Vieles mehr könne sich entwickeln, denkt der Pastor. Dabei wolle man alle Menschen ansprechen, auch jene, die sonst nicht in die Kirche kämen, vielleicht aber in die Dorfstraße 45 zur Begegnung, zum Dialog und zum Austausch.

Noch sei der große Raum wie ein weißes Blatt Papier, formuliert Jonas Görlich. Er solle „dem Ort dienlich sein und uns als Kirchengemeinde gut tun“, fügt der Pastor hinzu. Ganz bewusst habe man die Ausgestaltung schlicht und einfach gehalten. Die Menschen, die sich hier treffen, sollen künftig ihre Spuren hinterlassen und beispielsweise mit kreativen Arbeiten die Wände bunt gestalten.

Viel Unterstützung habe man schon während der Umbauphase erfahren. Die Zehnaer würden schon mal neugierig schauen, erzählt Jonas Görlich. Deshalb sei es nun höchste Zeit für eine offizielle Eröffnung.

 

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