SVZ-Sommertour : Ein Garten voller Duft und Farben

Marlis Dorn (l.) führte die SVZ-Sommertour-Teilnehmer durch ihren Garten. Schnell waren die Gartenfreunde beim Fachsimpeln. Fotos: Regina Mai
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Marlis Dorn (l.) führte die SVZ-Sommertour-Teilnehmer durch ihren Garten. Schnell waren die Gartenfreunde beim Fachsimpeln. Fotos: Regina Mai

SVZ-Sommertour endete gestern mit einem Besuch im Garten der Familie Dorn in Polchow

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29. August 2015, 06:00 Uhr

Wenn Gartenfreunde aufeinander treffen braucht es keine Aufwärmphase. Nach drei Schritten ins grüne Reich mit Rosen und Stauden, Sträuchern und Bäumen, Gemüse und Himbeeren ist man im Gespräch, fragt nach Sortennamen, berichtet von Erfahrungen und hat manchen Tipp parat – so geschehen gestern bei der letzten Station der diesjährigen SVZ-Sommertour im Garten von Marlis und Hartmut Dorn in Polchow. Eine große Pflanzenvielfalt in wunderbaren Kombinationen und so manch kleine Verspieltheit begeisterten die Tour-Teilnehmer.

Als Dorns sich in Polchow niederließen begannen sie rund 5000 Quadratmeter Land nach und nach zu gestalten. Nicht viel mehr als ein großer Walnussbaum sei stehen geblieben, erzählt Marlis Dorn. Im ersten Teil des Gartens dominieren die Rosen. Ergänzt mit Kräutern und Gräsern bevölkern sie Inseln im Rasen. Während „Mozart“ und „Rose de Resht“ noch immer blühen sind es bei weiteren Rosen bereits die Hagebutten, die die Blicke auf sich ziehen.

„Die Gräser überall in den Beeten gefallen mir gut. Sie wirken so natürlich und bringen so eine Leichtigkeit in die Pflanzung“, meint Inge Quade aus Diekhof. Große Bewunderung wird auch den Hortensien zuteil. Ruth Kriewall aus Karow kann sich kaum satt daran sehen. „Annabell“ und „Limelight“ übertreffen sich fast in der Größe ihre Blütenbälle. Und im Verblühen, so weiß Ruth Kriewall, verändert sich die Farbe – von Weiß ins Grün oder Rosa.

Ihren Auftritt im Dorn’schen Garten hatte gestern auch das Laufenten-Trio. Gartenfreunden sind dieser recht aufrecht laufenden Enten längst in Begriff. Schnecken sind ihre Leibspeise. Allerdings sollte man schon ein bisschen Platz haben, damit die Tiere sich auch wohlfühlen. Bei Familie Dorn haben sie reichlich Auslauf.

Im hinteren Teil des Gartens haben Großstauden vorwiegend im Spätsommer und im Herbst ihren großen Auftritt. Sonnenhut und Sonnenbraut machen mit ihren gelben Blüten gute Laune. Manche Pflanze darf sich auch gern ausbreiten. „Bei einem großen Garten ist man auch mal froh, wenn etwas zuwuchert“, gesteht Marlis Dorn. Da stört auch ein Riesenknöterich nicht. Eher kleinteilig wird es an der nächsten Ecke. Verschiedenen Wurz-Arten wachsen in ausgedienten Schuhen, in einer alten Mandelmühle und im Fleischwolf.

Voller Ideen und Anregungen, einigen Samen in der Tasche und dem Versprechen, für ein paar Ableger gern noch einmal vorbei kommen zu können, verlassen die Tourteilnehmer den Garten in Polchow. „Wir wollen unseren Garten umgestalten“, verrät Eckard Quade. Der Platz aber werde für die vielen Anregungen wohl nicht ausreichen. 

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