Flughafen Rostock-Laage : „Ein Flughafen zum Anfassen“

Der kleine Jonas Besser steigt nach erfolgreicher Landung aus dem Cockpit seines Jets.
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Der kleine Jonas Besser steigt nach erfolgreicher Landung aus dem Cockpit seines Jets.

Ein breites Ausstellungsangebot und zahlreiche Attraktionen bot das Flughafenfest in Rostock-Laage.

svz.de von
18. September 2017, 05:00 Uhr

Am Sonnabend zog es tausende Besucher zum Flughafenfest in Rostock-Laage. Ein Teil des Rollfeldes und das Terminals hatten sich in eine bunten Festmeile verwandelt. Dabei wurde sowohl Erwachsenden als auch Kindern viele Attraktionen geboten. Unter anderem konnten sich Besucher an Ausstellungen im und am Flughafen, Rundflügen mit einer Embraer 145 und an einem musikalischen Rahmenprogramm erfreuen. Musikalische trupften das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow und die Band „clover 5“ aus Waren auf.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ausstellung im Terminal „Dienst für die die 3. Dimension“. Dort gab es spannende Einblicke in technische und fliegerische Arbeitsabläufe des Geschwaders. „Wir wollen den Leuten zeigen, wie unsere Arbeit auf dem Flughafen aussieht. Unsere Ausstellung ist in zwei Bereiche gegliedert. Dem roten, der die ganzen technischen Abläufe zeigt, bis ein Flugzeug startklar ist, und dem gelben, der sich auf die Arbeit der Piloten konzentriert. In der Realität kommen sogar sieben bis zehn Stunden an technischer Vorbereitung auf eine Flugstunde“, erklärte der technische Offizier Hannes Felber. Wer selbst mal im Pilotensitz sitzen wollte, konnte mit einer Virtual-Reality-Brille in das imaginäre Cockpit während einer Betankungsmission steigen. Die Ausstellung wird für die nächsten zwei Jahre in der oberen Etage des Terminals für alle Besucher offen stehen.

Weiterhin konnten im Rahmen einer Flugzeugausstellung vor Ort stationierte Fluggeräte besichtigt werden. Darunter waren auch zwei Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders und Ausbildungsmaschinen der am Flughafen etablierten Flugschule „Lufthansa Aviation Training“. Außerdem konnten die Besucher einen Helikopter der Polizei und ein Z8 Fahrzeug der Flughafenfeuerwehr Laage begutachten. Letzteres ist zwar für den Flugzeugbrand spezialisiert, musste aber auch schon mal auf der A19 bei einem Brand aushelfen.

Gefallen haben die zahlreichen Ausstellungstücke und Abläufe auf der Rollbahn Elli Strelau und Wolfgang Schultz. „Wir haben zwar alles schon mal gesehen, aber wir komme immer wieder gerne hier hin. Dieses Jahr ist wegen der Überschneidung mit der Mela nur etwas weniger los“, meinen sie.

Die Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage, Dörthe Hausmann, beurteilt das Fest als Veranstaltung, die es Anwohnern ermöglicht, ihren Flughafen kennenzulernen. „Es ist ein Fest für die ganze Familie. Die Besucher können hier sehen, was für Flugzeuge und welche Bereiche es auf einem Flughafen gibt“, sagt sie. Informiert wurde auch über die Ausbildungen und neue Flugprogramme.

So wird beispielsweise Stuttgart ab Oktober täglich angeflogen. Zuvor war dies nur einmal wöchentlich der Fall. München ist sogar zweimal täglich von Rostock-Laage aus erreichbar. Während bei den Urlaubsflügen im Sommer unter anderem Ziele in Griechenland und Bulgarien angeboten wurden, bietet die Fluggesellschaft Germania im Winter Flüge zu den Kanarischen Inseln an.

Auch die Heranwachsenden kamen während des Flughafenfestes beim Kinderschminken, beim Ponyreiten oder auch beim Springen auf der Hüpfburg auf ihre Kosten.

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