SVZ-Vereinsserie : Ein echter Aktivposten im Ortsteil

Gemeinsam stark: Ruth Holleitner, Andrea Engelhard, Antje Krämer, Irmtraud Loose, Uschi Verch, Cornelia Verch und Sabine Preuß (von links) vom Karower Kulturverein engagierten sich bei der Kuchenausgabe zur Eröffnung des Naturheilgutes.  Fotos: Christian Menzel
1 von 2
Gemeinsam stark: Ruth Holleitner, Andrea Engelhard, Antje Krämer, Irmtraud Loose, Uschi Verch, Cornelia Verch und Sabine Preuß (von links) vom Karower Kulturverein engagierten sich bei der Kuchenausgabe zur Eröffnung des Naturheilgutes. 

SVZ-Serie „Vereine in der Region“: Karower Kulturverein hat ehemaliges Feuerwehrgebäude übernommen.

svz.de von
22. Mai 2017, 12:00 Uhr

Als Angelika Josephine Nawroth vor gut einer Woche die festliche Eröffnung ihres Naturheilgutes in Karow ausrichtete, hatte sie im Vorfeld dieses Termins auch den Kulturverein angesprochen. Ob die Frauen nicht die Organisation der Kaffeetafel am Nachmittag übernehmen würden, hatte sie angefragt. Für Cornelia Verch, Geschäftsführerin des 17 Mitglieder zählenden Vereins, gar keine Frage. „Ich habe gleich spontan zugesagt, weil ich wusste, dass ich mich auf meine Frauen verlassen kann“, sagt sie. Tatsächlich gewann sie nicht nur Frauen aus Karow fürs Kuchenbacken, sondern auch noch zirka 20 Frauen aus Lüssow, die unter der Regie von Inge Briese ebenfalls mithalfen. Am Ende zählten die Frauen 55 leckere Kuchen und Torten, die im Festzelt angeboten wurden und reißenden Absatz fanden.

Schon seit zwei Jahren funktioniere die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Naturheilgut, versichert die Geschäftsführerin. „Wir helfen uns gegenseitig aus, wenn wir für Veranstaltungen Geschirr oder Stühle und Tische brauchen. Und das Naturheilgut zählt regelmäßig zu den Sponsoren unseres Dorffestes“, nennt Cornelia Verch gemeinsame Aktionen. Das Dorffest sei in diesem Jahr in den September verlegt worden, weil im Mai und Juni so viel los sei, begründet die Geschäftsführerin.

Der Karower Kulturverein ist ein Aktivposten in dem zur Gemeinde Lüssow gehörenden Ortsteil. Organisiert werden unter anderen Plauderstunden an der Feuerschale oder für die Kinder ein Ostereiersuchen im weitläufigen Park des Naturheilgutes. Demnächst hofft Cornelia Verch, die etwas eingeschlafene Kaffeetafel für die Senioren wieder aktivieren zu können. Und als Bürgermeister Wilfried Zander Helfer suchte, die das kleinste Postamt aus DDR-Zeiten zu einer Haltestelle an der Fahrradfernroute Berlin – Kopenhagen flott machten, stieß er beim Kulturverein auf offene Ohren (SVZ berichtete).

Dabei haben die Männer und Frauen im eigenen Domizil, der von der Feuerwehr übernommenen Immobilie mit Saal und Büro, genug zu tun. Bereits in Ordnung gebracht wurden die Sanitäreinrichtungen. Nun soll ein Ausgang zur Terrasse geschaffen werden. „Die Terrasse haben wir schon lange, sie wurde aber noch nie genutzt. Man hätte dann nämlich immer um das ganze Gebäude herumlaufen müssen. Nun wollen wir an einem Fenster einen Durchbruch vorsehen und damit den Ausgang zur Terrasse schaffen“, erläutert Vereinsmitglied Marion Hammermann. Der Saal werde übrigens gern genutzt für familiäre Feiern. „Bis zu 50 Personen finden hier Platz“, versichert Geschäftsführerin Cornelia Verch. Und bei schönem Wetter könne nun bald auch die Terrasse für Feiern eingeplant werden, ergänzt sie.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen