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Awo feiert großes Familienfest in Güstrower Südstadt : Ein buntes Fest für alle Generationen

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Fast schien es, dass am Sonnabend alle Einwohner der Güstrower Südstadt beim Awo-Familienfest auf den Beinen waren. Vom Baby im Kinderwagen bis zu betagten Großeltern reichte das Spektrum der Gäste.

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erstellt am 09.Jun.2013 | 06:30 Uhr

Güstrow | Fast schien es, dass am Sonnabend alle Einwohner der Güstrower Südstadt beim Awo-Familienfest am Platz der Freundschaft auf den Beinen waren. Dicht drängten sich die Besucher vor der Bühne, an den einzelnen Ständen oder bei den Mitmachangeboten. Vom Baby im Kinderwagen bis zu betagten Großeltern reichte das Spektrum der Gäste und erfüllte so die Hoffnung der Organisatoren, ein Jahrmarkt der Generationen zu sein. "Das Fest ist unser Höhepunkt, aber viele der Besucher kommen auch übers Jahr zu unseren Kurs- und Mehrgenerationenangeboten", sagte Ilona Hänsel, Leiterin der Familienbildung. Und sie fasst ihre Aussage in Zahlen: 39 000 Besucher wurden im vergangenen Jahr im Awo-Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrum (FFLZ) gezählt. "Pro Woche gibt es bei uns 50 bis 60 Kurse an den verschiedenen Standorten", informiert Hänsel.

Eine Säule in der Arbeit des FFLZ ist das Mehrgenerationenhaus. 2006 im Rahmen einer Bundesinitiative ins Leben gerufen, erfolgte im vergangenen Jahr eine Verlängerung der Förderung bis 2014. Ziel sei es, die als soziale Drehscheibe für Bildung und Integration, Beschäftigung und Freiwilligenengagement wichtige Einrichtung auch über diese Zeit in kommunaler Trägerschaft zu erhalten, sagte FFLZ-Leiterin Inken Balla.

Nicht zuletzt die überwältigende Resonanz beim Familienfest nährt diesen Wunsch. Um Angebote zu unterstützen, absolvierten die Besucher wieder die Mehrgenerationen-Meile, seit 2008 übrigens ununterbrochen im Programm des Festes. Für jede Meile - sie maß etwa 500 Meter - berappte die Betreibergesellschaft der Güstrow-Card einen Euro. Im vergangenen Jahr hatte die 72-jährige Heide Holst 20 Meilen absolviert. In diesem Jahr schaffte sie fünf. "Die Hitze hat einfach nicht mehr zugelassen, außerdem bin ich ja auch älter geworden", sagte sie fast entschuldigend. Rechts und links der Meilenstrecke lockten zahlreiche Bastel- und Mitmachangebote. Auf der Bühne präsentierten unter anderem die Kita "Kinderland" sowie Schüler der Schule am Inselsee Programme. Die "Modis" aus Sarmstorf zeigten eine Modenschau im Wandel der Zeiten.

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