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Herbstferien : Ein bisschen Legoland im herbstlichen Güstrow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kinder beim Herbstlegoland in der Baptistengemeinde ließen Häuser, Kirchen und vieles mehr entstehen.

Eine große Kirche, eine Brücke, zahlreiche Häuser und Schuppen und verschiedenste Fahr- und Flugobjekte wurden in drei Tagen aus Lego-Steinen in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Güstrow, Neue Wallstraße 10, zusammen gebaut. Dafür waren in den vergangenen drei Tagen bis zu 23 Kinder ab zehn Jahren aktiv. Mitarbeiter der Gemeinde und des „Leuchtturms“, einem sozialen Projekt auf dem Distelberg, sorgten für genügend Abwechslung bei diesem „Herbst-Legoland“.

Es wurde gesungen, gemeinsam gespielt und natürlich kräftig gebaut. Passend zum baldigen Reformationstag wurde die Geschichte Martin Luthers lebendig. Warum er sich bereit erklärte ins Kloster zu gehen und weshalb er eigentlich die 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg schlug, konnten die Kinder erfahren. „Es ist wichtig, dass Kinder christliche Werte und Kirchengeschichte kennen lernen, weil es zu unserem Kulturerbe gehört“, sagt Samuel Rahn, der beim „Leuchtturm“ zu 50 Prozent angestellt ist. Es gehöre seiner Meinung nach zum Allgemeinwissen dazu, was auch schon Kinder sich aneignen sollten.

Die Möglichkeit aber, mal aus Tausenden von Legosteinen auszuwählen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, nutzten die Kinder genau so gern. Ein besonderes Haus und einen Swiming-Pool baute sich Luisa Glowczak. „Es hat alles Spaß gemacht“, sagt die Neunjährige, die mit ihrer Schwester Emily an allen drei Tagen dabei war. Lukas Thoms (10) baut auch zu Hause gern mit Lego. „Aber so viele Steine habe ich ja nicht“, stellt er fest. Die Kinder freuen sich jedenfalls auf das nächste Legoland.



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