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SVZ-Wochenend-Interview : Ein Bierchen mit George Clooney

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Friedhelm Schwager – Anbauberater für Zuckerrüben und leidenschaftlicher Karnevalist.

Friedhelm Schwager (55) gehört zu jenen, ohne die eine Karnevalsveranstaltung in Laage eher undenkbar ist. Er ist seit 25 Jahren im Vorstand des Carnevalclubs Lawena (CCL). Geboren ist Friedhelm Schwager in Plau, aufgewachsen in Barkow. 1980 machte er Abitur in Lübz. Nach Studium der Agrarwissenschaften in Rostock landete er 1987 in Laage und arbeitete zunächst in der LPG (Pflanzenproduktion) mit Sitz in Wardow. Nach mehreren beruflichen Stationen ist er seit zehn Jahren bei der Nordzucker AG als Anbauberater für Zuckerrüben in Mecklenburg. Friedhelm Schwager wohnt in Breesen, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Im Sommer im heimischen Garten, weil es dort immer etwas zu tun gibt, in der kalten Jahreszeit gern auch mal in den heimischen vier Wänden.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Eine Stadt wie Laage lebt auch von den wirtschaftlichen Aktivitäten der hier ansässigen Unternehmen. Diese auch mal zusammenzubringen um mögliche gemeinsame Probleme zu besprechen wäre ein Ansatz für mich. Außerdem besteht noch Bedarf im gastronomischen Bereich.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu Hause in Breesen oder im Herbst und Winter in Uelzen, da ich während der Rübenverarbeitung in der dortigen Zuckerfabrik beschäftigt bin und während der Arbeitswoche ausliege.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Beim Strohballen abladen in der heimischen LPG in Barkow. Das war eine schweißtreibende Angelegenheit aber eine übliche Ferienarbeit.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Meine Oma, die mit im Hause wohnte, mahnte immer sehr sparsam zu sein, so tat ich das Geld erstmal in die Sparbüchse. Im Dorf selber gab es außer dem Konsum auch keine Möglichkeit es sofort auszugeben.
Was würden Sie gerne können?
Unser jüngster Sohn hatte viele Jahre Schlagzeugunterricht. Ich bin immer wieder erstaunt was mit den vier Gliedmaßen alles gleichzeitig angeschlagen werden kann. Das würde ich auch gern können.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, Arroganz und Unpünktlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich erhielt kürzlich ein Whatsapp Video meiner kleinen Enkelin (ein Jahr und sieben Monate alt), welche sich eine Fernbedienung ans Ohr hielt, ein fiktives Telefonat führte und alle ihr scheinbar gestellten Fragen mit Ja-Ja beantwortete.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Bei einem Abendessen vor ein paar Tagen habe ich nach einem ziemlich großen Steak mit Süßkartoffel-Püree dann noch ein Tiramisu als Dessert bestellt und verzehrt. Ich konnte anschließend die halbe Nacht nicht schlafen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
In Kindertagen gab es etliche Helden, zumeist aus einschlägigen Fernsehserien, meist mit Cowboyhüten oder Federn am Hinterkopf. Heute ist das mit den Helden schon schwieriger.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Kürzlich gab mir ein Freund ein Buch mit dem Hinweis unbedingt mal reinschauen zu müssen. Es ist „Das Merkel Lexikon“ von Andreas Rinke. Da kann man auch mal mittendrin anfangen.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Soweit es möglich ist – und das ziemlich oft –, das Nordmagazin.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Nach über 25 Jahren im CCL – dem Laager Karnevalsverein – bin ich nicht nur „eher“ bei einer solchen Veranstaltung, sondern eigentlich bei jeder.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da fällt mir der Schauspieler George Clooney ein. Der hat mein Alter. Mit ihm würde ich gern mal gemeinsam ein Bier trinken.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Kochen endet für mich in der Regel bei den Kartoffeln oder dem Gemüse, aber grundsätzlich schließe ich auch keine ausländische Küche aus. Man kann alles wenigstens einmal probieren.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das ist der Song von Limahl aus den 80er-Jahren, „Never Ending Story“ aus dem gleichnamigen Kinofilm.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich wollte schon immer mal eine Ballonfahrt machen, diesen Wunsch hat mir meine Frau zu meinem 50. Geburtstag erfüllt.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Fernreise mit meiner Frau gehört sicherlich dazu, Karibik oder Südamerika z.B. aber einen konkreten Traum habe ich derzeit gerade nicht.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Da habe ich tatsächlich schon ab und an darüber nachgedacht, bin aber noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein gehört auf alle Fälle schon mal dazu.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Petra Proba, sie ist seit Jahren sehr engagiert auf dem Laager Flughafen beschäftigt.















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