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Freizeitanlage in Lalendorf offiziell eingeweiht : Ein Angebot für alle Generationen

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"Für ein Dorf ist so eine Freizeitanlage etwas ganz Tolles. Es ist eine super Anlage", freute sich am Sonnabend Ilona Froese, die mit ihrer Familie zur offiziellen Eröffnung der Freizeitanlage in Lalendorf gekommen war.

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erstellt am 12.Aug.2012 | 05:53 Uhr

Lalendorf | "Für ein Dorf ist so eine Freizeitanlage etwas ganz Tolles. Es ist eine super Anlage", freute sich am Sonnabend Ilona Froese, die mit der Familie zur Eröffnung der Freizeitanlage in Lalendorf gekommen war. Ein Jahr lang war gebaut worden. Viele haben sich engagiert, so dass Bürgermeister Reinhard Knaack es absichtlich unterließ Namen zu nennen, wollte er doch niemanden vergessen. Jetzt sei es an den Akteuren, ja an allen, dieses Angebot mit Leben zu füllen. Dass das geschehe, darum sei ihm nicht bange.

Die Freizeitanlage zwischen Schule, Sporthalle und Sportlerheim könne von der Schule und den Vereinen, aber auch von jedermann genutzt werden. "Wir haben sie nicht für eine bestimmte Gruppe gebaut, sie ist offen für alle", betonte Knaack. Er hofft, dass mancher künftig sportlichen Ehrgeiz entwickelt. Die Anlage für sportliche, spielfreudige und gesellige Menschen besteht aus einem Spielfeld für Kleinfeldfußball, Handball, Basketball, Volleyball und Tennis, aus Spielgeräten für Kinder sowie Sportgeräten und Tischtennisplatten. Auch ein Schachfeld gehört dazu.

Schon jetzt gibt es ein Angebot für alle Kinder ab vier Jahren. Bewegungsspiele mit allen möglichen Bällen gehören zum Programm des Projektes "Fit am Ball". Ansprechpartner für das Projekt und andere Nutzungswünsche sind Rita und Wolfgang Wessel sowie Thomas Roggensack. Die KSG Lalendorf/Wattmannshagen möchte außerdem ihre Tennis-Abteilung beleben. "Wir suchen Mitglieder", betont KSG-Geschäftsführer Heiko Genke. Er ist sich sicher, dass die Anlage ausgiebig genutzt werden wird. "Unser Sportverein hat rund 200 Mitglieder, die Schule zusammen mit der Außenstelle Groß Wokern 333 Schüler", erklärt er. Darüber hinaus habe es auch schon Anfragen gegeben.

Der Bereich rund um die Schule sei in den vergangenen Jahren zu einem Mittelpunkt des Dorfes geworden, stellte der Bürgermeister fest. Doch seien die Außenanlage auch in die Jahre gekommen, entsprachen nicht mehr heutigen Anforderungen. Der Beton auf dem Schulhof und ein desolater Zaun hätten erneuert werden müssen. Lalendorf entschied sich, gleich etwas ganz Neues zu machen und auch richtig zu investieren. 670 000 Euro kostete die neue Freizeitanlagen. Eine Förderung gab es u.a. über das Leader-Programm der EU zur Entwicklung ländlicher Räume. "Einen erheblichen Anteil an Eigenleistungen erbrachten Sportverein, Schule, Landwirte und Dienstleister", hebt der Bürgermeister hervor.

Als ein Beispiel dafür, dass man richtige Entscheidungen treffe, bezeichnete Thomas Reimann, Referatsleiter im Schweriner Landwirtschaftsministerium, die Freizeitanlage. Es sei ein Baustein in dem Bemühen ländliche Räume lebenswert zu erhalten.

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