Gestüt Ganschow : Eigenes Geschenk zum Jubiläum

Friedhelm Mencke fährt mit seiner Frau Marlene und Landwirtschaftsminister Till Backhaus die Eröffnungsrunde.
1 von 2
Friedhelm Mencke fährt mit seiner Frau Marlene und Landwirtschaftsminister Till Backhaus die Eröffnungsrunde.

19. Ganschower Stutenparaden und 20. Betriebsjubiläum wurden zu Glücksmomenten für Gestütsbesitzer Friedhelm Mencke.

svz.de von
20. Juli 2015, 08:00 Uhr

Mit den 19. Stutenparaden in Ganschow machte Friedhelm Mencke sich und seiner Familie zum 20-jährigen Betriebsjubiläum das größte Geschenk. Er übernahm hatte am 1. Juli 1995 das Gestüt übernommen. Am Sonnabend lockte die dritte und letzte Stutenparade für dieses Jahr nach Ganschow.

Die Ganschower Pferde sind in Amerika, China und anderswo ebenso bekannt und begehrt wie in Deutschland. Menckes Grundsatz lautet von jeher: „Höre nie auf anzufangen. Fange nie an aufzuhören!“ Und dass er damit goldrichtig lag und liegt, beweisen die vielen Erfolge. Erinnert sei nur an den Weltrekord von Gestütsmitarbeiter Lothar Schulz im Jahre 1998, als dieser 25 Pferde anspannte und im Jahr 2000 ins Buch der Rekorde eingetragen wurde. Für Gestütsbesitzer Mencke war es eine Sternstunde, von denen noch viele weitere folgten. „Ich bin so stolz darauf, dass es uns nach 20 Jahren noch gibt. Dass wir trotz vieler Unkenrufe überlebt haben. Stolz macht mich auch, dass wir in diesen Jahren 28 Hengste gekört bekamen.“ Und er erwähnt, dass das Gestüt kein Geld hatte, um teures Sperma zu kaufen. „Also mussten wir selber züchten.“ Zu den Standbeinen des Gestüts gehören neben der Züchtung aber auch die Ausbildung und der Verkauf der Tiere, die touristischen Angebote und der Marktfruchtanbau.

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/OUlK_joDUb0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Die von SVZ präsentierten Jubiläumsparaden boten wieder ein Feuerwerk an Attraktionen: wundervolle sportliche Reit- und fahrsportliche Aktionen, tollkühne Springreiter, Fahrquadrillen, den Kampf der Zweispänner und natürlich die große freilaufende Herde als Höhepunkt jeder Veranstaltung. Und natürlich das Jubiläumsbild: ein 8er-Pferdezug, der auf einem Lkw umgespannt wurde, dann aus dem Laster herauskam und wieder hineinfuhr. Da blieb den Besuchern fast der Atem weg.

Friedhelm Mencke: „Ich bin total begeistert – so viele Besucher wie nie sind gekomme. Das macht mich glücklich und zeigt, dass wir mit unserer Strategie und unserem Konstrukt richtig liegen.“ Im kommenden Jahr wird es die 20. Stutenparaden geben. „Es wird schwer, die jetzigen zu toppen. Also müssen wir uns Gedanken machen und Ideen sammeln“, kündigt Menke an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen