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Neujahrsempfang der Stadt Güstrow : Ehre für Helfer und Sportler der Stadt

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Er kommt spät und fast hätte es ihn nicht gegeben, doch durch Spendengelder bat man in Güstrow gestern Abend zum Neujahrsempfang. Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Partnerkommunen war vertreten.

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erstellt am 30.Mär.2012 | 10:52 Uhr

Güstrow | Er kommt spät und fast hätte es ihn nicht gegeben, doch 7530 Euro Spendengelder kamen zusammen und so bat man in Güstrow gestern Abend zum Neujahrsempfang. Gäste aus Politik und Wirtschaft, aus vielen Vereinen und aus den Partnerkommunen erlebten einen unterhaltsamen Abend.

Traditionell steht die Würdigung besonderen ehrenamtlichen Engagements stets im Mittelpunkt des Güstrower Empfanges. Die Vorschläge unterbreiten die Fraktionen der Stadtvertretung. Christel Sievert steht für Güstrower Kultur- und Kunstgeschichte. Die Güstrowerin engagiert sich ehrenamtlich bei der Erarbeitung der Dauerpräsentation "Güstrow im 20. Jahrhundert", im Stadtmuseum. Sie beschäftigte sich u.a. mit Leben und Werk von Fritz Dettmann (Dettmannsdorf), Dr. Ernst Heilmann (chemische Fabrik) und Max Oppen (Bettfederfabrik).

Dr. Arnold Fuchs ist jemand, der ebenso "konsequent und stetig wie leise und bescheiden für das Wohl seiner Mitmenschen" arbeitet. Als Projektverantwortlicher des Tansaniakreises der Domgemeinde hilft er im fernen Tansania Kindern und Jugendlichen, die ihre Eltern durch Aids verloren haben. In der Gemeinde Mtii am Fuße des Kilimandjaro entstand mit Unterstützung des Tansaniakreises ein Begegnungs- und Ausbildungszentrum.

Friederike Neubert wird für ihr Engagement für das Güstrower Jahrbuch geehrt. Von Anfang an war sie Mitglied des Redaktionskollegiums. 2002 übernahm sie die Herausgeberschaft der Güstrower Jahrbücher. In 20 Jahren sei das Büchlein zu einer wichtigen Chronik der Stadtgeschichte, die Arbeit daran aber nicht einfacher geworden.

Geehrt wurden auch die Güstrower Sportler des Jahres. Es sind die Mädchen-Mannschaft (AK 12) des GSC 09 im Faustball und der Kraft-Dreikampfsportler Sebastian Kienast (Hurricane fighters Mühl Rosin). In der Kategorie "Ehrenamt" wurde Klaus Schebeko vom Wassersportverein Güstrow 1926 gewürdigt. Er ist seit rund 40 Jahren ehrenamtlich tätig und habe mit dazu beigetragen, dass Segeln in Güstrow zu einer Institution in Deutschland wurde, hob Bürgermeister Arne Schuldt in seiner Laudatio hervor. Die jungen Faustballerinnen wurden im vergangenen Jahr Landesmeister MV und belegten den 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Der Güstrower Sebastian Kienast ist u.a. Europameister im Kreuzheben (235 kg) und gewann die Deutsche Meisterschaft im Kniebeugen.

Ausdauer, so hörten die Gäste des Neujahrsempfanges vom Bürgermeister, brauche es nicht nur im Sport, die Stadt wolle solche Eigenschaft auch bei der Umsetzung der Projekte, die für eine Landesgartenschau in Güstrow gedacht waren, beweisen. Die Absage der Schau entmutige Güstrow nicht. Entgegen allen Erwartungen würden für zwei Projekte bereits Fördermittelzusagen vom Land vorliegen: Außenanlagen Am Berge mit Bader straße und Stadtmauer sowie Wanderweg an der Stadtmauer vom Schlossberg zum Nachtigallenberg.

Über einen Neujahrsempfang Ende März freuten sich u.a. Andrzej Szczygiel, Bürgermeister der Stadt Greifenberg (Gryfice), der Ostereier als Geschenk mitbrachte, und Susanne Dannenberg, Bürgervorsteherin der Gemeinde Kronshagen, die den Termin entspannend sah. Beide Vertreter aus Güstrows Partnerkommunen brachten Einladungen mit - zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft nach Kronshagen und zur 750-Jahr-Feier nach Gryfice. Beiden wünschen sich einen langen Fortbestand der Partnerschaft und wollen deshalb künftig noch mehr junge Leute ansprechen und einbeziehen.

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