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Ehrenamtsempfang in Hoppenrade : Ehre für engagierte Hoppenrader

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zweiter Ehrenamtsempfang der Gemeinde. Große und kleinere Laudationes auf verdienstvolle Einwohner.

von
erstellt am 11.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Die Eigenständigkeit ihrer Gemeinde ist den Hoppenradern wichtig. Trotz defizitären Haushalts stehe man weiterhin dazu, betonte Bürgermeisterin Birgit Kaspar, als sie am Donnerstagabend rund 50 Einwohner im Gemeindesaal zu Gast hatte. Die kamen – mit Einladung und auch ohne willkommen – um verdienstvolle Bürger im Ehrenamt aus ihrer Mitte zu ehren. Es war der zweite Ehrenamtsempfang der Gemeinde, die damit vor einem Jahr vielleicht eine schöne Tradition begründet hat.

Auf viele Aktivitäten können die Vereine, die Gemeindevertretung und ihr Kulturausschuss in diesem verronnenen Jahr verweisen. Gleichsam dokumentierten so ihre Einwohner, dass sie das Ziel nach Erhaltung der Eigenständigkeit unterstützen. Denn ehrenamtliches Wirken, das unterstrich die Bürgermeisterin, sei gerade dann wichtig, wenn es in der Haushaltskasse nicht so rosig aussieht.

Deshalb hielten die Gemeindevertreter drei große Dankeschöns bereit, mit der besonders langjährige Aktivitäten für die Gemeinde belohnt werden sollten.

Auf ihre Lehrer-Berufskollegin Margot Schulz aus Hoppenrade hielt die Bürgermeisterin persönlich die Laudatio. „Irgendwie ist die immer da, wenn sie gebraucht wird – und das immer mit einem Lächeln“, sagte Birgit Kaspar über die leidenschaftliche Fotografin des gemeindlichen Lebens, Margot Schulz.

Wegen einer anderen ehrenamtlichen Mission unterwegs, konnte Margitta Garloff den geselligen Abend nicht erleben. Als Vizepräsidentin des Landesturnverbandes wisse sie jedoch, sagte Gemeindevertreterin Petra Zimmermann über die Schwiggerowerin, was es bedeute, einen Verein zu lenken. Und: „Margitta Garloff ist das Beste, was dem Sportverein Hoppenrade passieren konnte.“

Das dritte große Dankeschön richtete sich an gleich 18 Frauen und Männer – allesamt bilden sie das Team der Freiwilligen Feuerwehr Koppelow. „Sie unterstützen die Gemeinde beziehungsweise den Förderverein bei vielen Veranstaltungen – neben ihrer ohnehin schon ehrenamtlichen Sorge um den Brandschutz“, würdigte Gemeindevertreter Frank Schwarzer das Wirken der Kameraden der Hoppenrader Gemeindewehr, von denen leider keiner an dem Abend dabei war.

Vier „kleine Dankeschöns“ wurden auch noch verteilt, um damit weitere wichtige Aktivitäten für die Gemeinde zu würdigen. So kümmere sich Christian Salow regelmäßig unter anderem um die Pflege der Umgebung des Hundeplatzes. Bei Simone Kaiser liefe jeder Schrift- und Bürokram zusammen, den der Förderverein zu bewältigen hat. Und Harald Jache sei einer, „der fragt nicht, was kriege ich, wenn ich helfe“, sondern er packe einfach an und wollte dabei am liebsten gar nicht gesehen werden. Schließlich gab es noch ein Dankeschön für Friederike Jäger. Obwohl gar nicht Einwohnerin der Gemeinde, kümmere sich die Pastorin in Reinshagen um viele Hoppenrader Kinder und helfe so auch über die Gemeindegrenzen hinweg.

Initiiert durch die Gemeindevertretung und organisiert durch den Förderverein – „das passt“ für den geselligen Abend, der den vielen Dankeschöns folgte, leitete Bürgermeisterin Birgit Kaspar den noch gemütlicheren Teil ein.

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