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Güstrower Anzeiger

19. November 2017 | 13:35 Uhr

Frühjahrsputz : Ecken auf Vordermann gebracht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mitarbeiter der Stadtverwaltung tauschten gestern Stift und Computer gegen Hacke und Harke ein / Weitere Einwohner halfen

svz.de von
erstellt am 07.Mai.2015 | 04:00 Uhr

Mitarbeiter der Stadtverwaltung tauschten gestern ihre Schreibtisch- gegen Pflegearbeiten in Güstrow ein. Etwa 60 der insgesamt 100 Angestellten griffen zu Hacke und Harke, Pinsel und Farbe, um Parks, Spielplätze und Ausflugsziele in der Stadt zu säubern und in Schuss zu bringen.

Wobei allerdings einige Abstriche gemacht werden mussten. Fehlten bei dem Einsatz doch die sieben Mitarbeiter des Güstrower Stadtbauhofes, die der Freiwilligen Feuerwehr angehören. Sie waren in der Nacht zuvor und ein zweites Mal ab gestern Mittag in der Nachbarstadt Bützow zur Beseitigung der Tornado-Schäden eingesetzt. So musste auch das für gestern geplante Sandstrahlen des Pavillons im Rosengarten auf später verschoben werden.

Dieter Voss, der als einziger vom Bauhof im Rosengarten verblieben war, beschränkte sich darauf, den Pavillon erstmal zu fegen und auf dem Gelände die lästigen Maulwurfshügel einzuebnen, damit gemäht werden kann. Außerdem waren drei Rathausmitarbeiter dabei, rund um den Spielplatz Steine abzuharken und die beschädigte Rasenfläche für die Neu-Ansaat vorzubereiten. Einen Tag zuvor waren auf dem Spielplatz 50 Tonnen Spielsand ausgewechselt worden.

Unterstützt wurden die Arbeiten im Rosengarten von der Güstrowerin Sabine Böttcher, die schon als Kind dort gespielt hat, wie sie sagt. „Ich fahre hier oft mit dem Fahrrad lang. Und es soll hier doch schön aussehen“, meint die 69-Jährige und hackte an einer Sitzecke fleißig das Unkraut heraus.

Als Maler betätigte sich am Spielplatz am Suckower Graben eine weitere Mannschaft der Verwaltung. Gemeinsam strich sie den verwitterten Zaun an der Straße, während der Bauhof die Rasenfläche mähte. Eine Menge zu tun gab es auch am Sumpfsee, wo sich der Reinigungstrupp von den Kleingärten aus bis zur Badestelle und weiter in Richtung Goldberger Straße voran kämpfte. „Da liegt so viel Unrat“, sagt Bauhofleiter Hans-Peter Schröder. „Vor allem an der Kleingartenanlage ist vom Teppich bis zu Stühlen alles dabei.“

Neue Schilder für den Rundweg und zwei neue Bänke wurden auf Schöninsel angebracht und aufgestellt. Außerdem wurde ein Unterstand, den „Spaßvögel“ auf einen Acker umgesetzt hatten, zurück auf seinen angestammten Platz gesetzt.

 

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