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Elektro-Mobilität : E-Tankstelle am Franz-Parr-Platz gut genutzt

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erfolgreiches Pilotprojekt der Güstrower Stadtwerke / Nachfrage steigend

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Seit dem 14. Juli vergangenen Jahres ist die erste öffentliche Elektro-Ladesäule in Güstrow in Betrieb. Die Stadtwerke hatten sie am Franz-Parr-Platz als Pilotprojekt installiert und bieten hier seitdem die Ladeleistung als kostenlosen Service an. Fast täglich lädt hier ein Fahrzeug. „Die Ladeleistung hat sich in den vergangenen sieben Monaten auf zirka 1000 Kilowattstunden summiert“, berichtet Wolfgang Wegner, Leiter Netzservice bei den Stadtwerken. „Die Nachfrage ist da und auch tendenziell steigend. Deshalb prüfen wir derzeit die Möglichkeit der Abrechnung, sowohl technisch als auch wirtschaftlich.“ Bis Sommer soll der Service jedoch erst einmal kostenfrei bleiben.

Im Kundenservicecenter der Stadtwerke können für die Säule seit kurzem auch eigene RFID-Karten erworben werden. „Diese Karten sind wichtig zum Öffnen der Ladebuchsen“, erklärt Juliane Klimt, Marketingleiterin der Stadtwerke Güstrow. Es können jedoch auch eigene freie RFID-Karten verwendet werden beziehungsweise öffnet der neue Personalausweis durch den eingebauten Chip ebenso die Ladebuchsen der Säule.

Wann es in Zukunft weitere öffentliche Ladesäulen in Güstrow geben wird, ist laut Stadtwerken noch ungewiss. „Wir prüfen derzeit weitere Aufstellmöglichkeiten“, erklärt Wolfgang Wegner. „Dazu ist jedoch auch eine Förderung des gesamten Themas ,Elektromobilität’ notwendig“, fügt Edgar Föniger, Geschäftsführer der Stadtwerke Güstrow, hinzu und verweist damit auf andere europäische Länder wie Frankreich oder Norwegen, in denen der Erwerb von Elektrofahrzeugen steuerlich stark gefördert wird. „Somit ist es attraktiver ein E-Fahrzeug zu erwerben und entsprechend wirtschaftlich kann dann auch ein flächendeckendes Ladenetz betrieben werden.“

Um weiterhin nah am Thema zu bleiben, nehmen die Stadtwerke alle Informationsmöglichkeiten wahr. „Die Ladesäule ist beispielsweise bei vielen Portalen eingetragen, damit sie gut gefunden werden kann“, erklärt Edgar Föniger. „Weiterhin nehmen wir auch aktiv an Veranstaltungen des Energieministeriums Mecklenburg-Vorpommerns teil, wie zum Beispiel an der Aktion ,E-Pendler’, die im vergangenen Jahr im August und September stattfand.“

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