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SVZ-Sommerferientour : Duft frischer Brötchen in der Nase

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

3. Station der SVZ-Sommertour 2014 führte in die Produktionshallen der Bäckerei Backhus / Leckeren Kuchen und Brötchen probiert

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2014 | 23:30 Uhr

Der Duft frischer Brötchen weht sanft um die Nase während die Konditoren gerade große Bleche mit Zupfkuchen und Schweineohren in den heißen Ofen schieben. Gestern früh um 7 Uhr herrschte in den Hallen der Güstrower Bäckerei Backhus immer noch reger Betrieb. Produktionsleiter Heiko Spieker führte 20 SVZ-Leser durch die Anlagen und sah mit ihnen gemeinsam den Bäckern und Konditoren über die Schulter.

Braumeisterbrot, Hansafan-Mix oder auch Kartoffelbrot – der Grundstein aller Laibe ist Mehl, mit dem Backhus zweimal in der Woche beliefert wird. „Etwa 30 bis 35 Tonnen benötigen wir in sieben Tagen“, schätzt Bäckermeister Heiko Spieker. Aufbewahrt wird es in vier großen Silos, die je nach Bedarf den Mehlbedarf für den Tag liefern. Ganz neu im Sortiment ist dabei ein Brot namens „Biene-Maja“, welches mit Apfelmus und Honig gebacken wird.

Von den Silos wird das Mehl mit Hilfe von Gebläsen direkt in die großen Schüssel geleitet, woraus später der Sauerteig zur Weiterverarbeitung entnommen wird. Nach Knetvorgang und Portionieren werden die Brote schließlich geformt und anschließend in einen der acht Öfen geschoben. „Das Braumeisterbrot benötigt beispielsweise 50 Minuten, andere Sorten ein wenig länger“, erzählt Heiko Spieker den gespannt lauschenden Tour-Teilnehmern. Vor allem Willi Holst verfolgt die Worte des Produktionsleiters mit großem Interesse und fragt immer wieder nach. „Wenn man hier ist, muss man die Chance zum Fragen schließlich nutzen“, sagt der Güstrower schmunzelnd.

Ähnlich eindrucksvoll gestaltet sich die Produktion der Brötchen, die in Windeseile portioniert und geformt werden. Der Großteil von ihnen wird im Anschluss bei minus 18 Grad Celsius schockgefrostet und später direkt in den Filialen aufgebacken. „Nur für die fünf Bäckerwagen backen wir die Rohlinge hier vor Ort auf“, fügt Heiko Spieker an.

Frisch am Augraben zubereitet werden auch Süßgebäck, Kuchen und Torten. So schauten unsere Leser beispielsweise Konditorin Ilona Rudolph über die Schulter, wie sie die Bleche mit den Schichten eines Zupfkuchens bestückte und anschließend in Richtung Ofen schob.

Als kleine Überraschung hatten sich Bäckermeister Spieker und seine Kollegen zum Schluss der Tour noch eine kleine Überraschung überlegt. Streuselschnecken, Kirschkuchen, Quarkbällchen und natürlich auch Brötchen lagen auf einer langen Tafel zum Probieren und Mitnehmen bereit. „Schön, dass die SVZ mit ihren Partnern die jährliche Sommertour organisiert. Die Ausflüge sind immer wieder spannend und einfallsreich“, lobte unsere Leserin Inge Quade.

 

 

 

 

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