Güstrow : Dreimal Adventsstimmung in Güstrow

Gabriela Steeg beim kleinen Adventsmarkt der Tagesstätte „Die Brücke“ im Gespräch mit Bärbel Hameister, Filzwerkstatt, und Petra Müller, Töpferin. Fotos: hans-jürgen kowalzik (3)
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Gabriela Steeg beim kleinen Adventsmarkt der Tagesstätte „Die Brücke“ im Gespräch mit Bärbel Hameister, Filzwerkstatt, und Petra Müller, Töpferin. Fotos: hans-jürgen kowalzik (3)

Tagesstätte „Die Brücke“ und KMG-Klinikum luden zu Märkten ein / Schüler bastelten mit Senioren

svz.de von
05. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Gabriela Steeg kaufte gestern beim kleinen Adventsmarkt der Tagesstätte „Die Brücke“ der Güstrower Werkstätten eine Duftseite. „Ich werde sie beim Julkapp verschenken“, freute sie sich. Besonders lobte sie die Mitarbeiter für ihre Idee, mit Wolle ein Peeling-Gefühl zu schaffen. Gabriela Steeg kommt zu dem Markt, weil sie bei den Werkstätten gearbeitet hat. Dieses Mal wurden besonders Arbeiten der Filz- und Tonwerkstatt angeboten.

Adventsstimmung war gestern auch in der Eingangshalle des KMG-Klinikums Güstrow. 48 Stände waren beim Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt aufgebaut. Feilgeboten wurden vor allem Keramik-, Filz- und Holzarbeiten. „Zwei Händler kamen noch kurzfristig, aber alle rückten zusammen“, erzählte Sylvia Bindzau. Die Chefsekretärin der HNO-Abteilung knüpft seit 2006 die Fäden für diesen Markt. Die Idee hatte HNO-Chefärztin Dr. Sylke Graumüller, die ein Faible für das Kunsthandwerk hat. Mit einem Auftritt der Kita „Medicus“ begann der Markt. Außerdem gab es eine Märchenstunde und die „Güstrower Mädels“ sangen Weihnachtslieder.

Das bereits dritte Basteln im Advent führte gestern zwölf Schüler der Freien Schule Güstrow in das ASB-Pflegeheim in der Güstrower Weinbergstraße. Die Fünftklässler bastelten mit den Senioren Filz-Weihnachtskugeln. Falco Winkler z.B. half Kurt Müller. Der 83-Jährige hatte viel Spaß. Ergotherapeutin Katja Schmidt freut sich über das Angebot der Schule. „Der Kontakt zwischen Jung und Alt ist doch so wichtig“, betont sie. Lehrerin Peggy Tetzlaff bestätigt das und kündigt an: „ Wenn es klappt, werden wir künftig einmal im Monat zum Basteln ins Heim kommen.“


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