Shodino-Kinder : Drei Wochen haben Kinder verändert

Kinder aus Shodino beenden Besuch in Lohmen und Lüssow / 20 Mädchen und Jungen wieder in Weißrussland angekommen

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01. Juli 2014, 06:00 Uhr

Nach drei Wochen hieß es jetzt wieder Abschied nehmen. Da rollte der Bus aus Lohmen und Lüssow zurück in Richtung Weißrussland. Inzwischen sind die 20 Mädchen und Jungen in Shodino angekommen.

Zuvor hatten sich die Kinder in beiden Orten mit kleinen Programmen bei ihren Gasteltern und Helfern verabschiedet. Die drei Wochen sind nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Organisatoren und Erzieher wie im Fluge vergangen. „Die Kinder waren zum ersten Mal im Ausland, es war für sie sehr eindrucksvoll“, sagte Ljudmilla Gukowa, eine der weißrussischen Erzieherinnen. Für die Gasteltern war der Anfang nicht so leicht, schließlich sprachen die Kinder oft nur russisch. „Als wir herausfanden, dass sie Heimweh hatten und sie mit ihren Eltern telefoniert hatten, lief aber alles super“, sagt Anke Dünow, die in Bernitt Gastmutter war.

Ob Sigrid Pinke, die in der Küche für die Kinder sorgte, Thomas Dobslaw, der die Kinder häufig bei ihren Ausflügen begleitete, Siegfried Neumann in Lohmen oder andere, die vorbeikamen, um Spielzeug oder Süßigkeiten zu bringen – ihnen allen dankten die weißrussischen Gäste. „Die Kinder haben sich verändert in den drei Wochen“, sagte die Erzieherin. Thomas Körting, der die Organisation hatte, verglichen die Kinder mit dem Weihnachtsmann, wenn er ihnen verschiedene Dinge vorbeibrachte. „Wir haben durch das Projekt beste Freunde kennen gelernt“, so Ljudmilla Gukowa. Darum lud sie alle im Februar nach Shodino ein.

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