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SVZ-Wochenend-Interview : Dorfleben gemeinsam organisieren

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Sylvia Tetzlaff: Verantwortliche für die Pflanzenproduktion im Landwirtschaftlichen Unternehmen Sarmstorf e.G.

Sylvia Tetzlaff ist im Stress. Die Ernte hat begonnen. Als die Verantwortliche für die Pflanzenproduktion im Landwirtschaftlichen Unternehmen Sarmstorf e.G. blickt sie eher mit Sorge auf die Erträge bei der Wintergerste. Raps verspreche auch nicht mehr. Sylvia Tetzlaff ist 1961 in Eberswalde geboren und in Kuhs aufgewachsen. Sie studierte Landwirtschaft in Rostock und kam 1986 nach Sarmstorf. Seit 2000 trägt sie die Verantwortung für die Pflanzenproduktion und ist 2. Vorstandsvorsitzende. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Auf der Terrasse mit Blick auf meinen Garten und gut bestellte Felder.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Unseren Sport- und Spielplatz attraktiver gestalten, weiter für einen Fahrradweg nach Güstrow eintreten und das gut funktionierende Dorfleben weiter gemeinsam mit unseren Bewohnern organisieren und leben.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Im Büro, auf den Feldern unseres Unternehmens mit unseren Kollegen, in meinem Garten und bei unserem Enkel.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Beim Sellerieputzen und Tomatenpflücken in der Gärtnerei in Kuhs.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe es gespart.
Was würden Sie gerne können?

Perfekt englisch sprechen und gelassener werden.
Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit, Unzuverlässigkeit und ein überzogenes Ego.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über Quatsch, den mein Enkel gemacht hat.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Zu viel Marmelade gekocht, die wir nie alleine aufessen und die ich alle verschenken werde.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Meine Eltern und Fachkräfte in pflegerischen und sozialen Berufen. Und Angela Merkel, die uns bis jetzt sicher und zielstrebig durch alle Krisen geführt hat.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Von Ken Follet zum 2. Mal „Kinder der Freiheit“. Ich lese sehr viel und gerne auch vor dem Einschlafen zum Runterkommen und Abschalten.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Tagesthemen oder Heute Journal und „In aller Freundschaft“, wenn die Zeit es erlaubt oder von der Festplatte aufgenommen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Weder noch, eher bei einem klassischen Konzert öfter im Jahr.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Einen Politiker oder Berater, der uns einen Weg aus der Milchkrise aufzeigen kann und Eva Aschenbrenner als Kräuter- und Heilkundige.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Mediterrane und deutsche Küche mit viel Wild und frischem Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„Up where we belong“ von Joe Cocker und Jennifer Warns.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Eine tolle Kette zum 40. Geburtstag von meinem Mann.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Eine Reise in die Toskana machen und Betriebsleiternachfolger finden, die unsere Genossenschaft auch nach unserem Ausscheiden in unserem Sinne und Verständnis erfolgreich weiterführen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Viel gemeinsame Zeit mit der Familie und den Enkelkindern verbringen, Freunde und Familie bekochen, backen und bewirten, Zeit zum Kräutersammeln und Fahrradfahren haben und den Garten und die Natur genießen und mit meinem Ehemann verreisen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Paul Bruhs aus Siemitz, der als Lohnunternehmer, Jäger und Gemeindevertreter sich in unserer Region sehr engagiert und immer mit Rat und Tat zur Seite steht.













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