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Domschule Güstrow : Domschule als Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neue Broschüre zur Geschichte und Sanierung von Norddeutschlands ältestem Schulbau.

Die Sanierung der cist eine Erfolgsgeschichte. Das unterstreicht jetzt auch die neu von der Big-Städtebau, dem städtischen Sanierungsträger, herausgebrachte Broschüre „Domschule Güstrow. Ein Renaissancebau erwacht zum Leben“. Geschichte und Sanierung dieses herausragenden Denkmals, dem ältesten und kontinuierlich genutzten Schulbau in Norddeutschland, werden hier auf 30 Seiten veranschaulicht. Gestern wurde die neue Broschüre der Öffentlichkeit übergeben.

Peter Lack, Büroleiter der Big-Städtebau in Güstrow, nennt die 2014 erfolgte Sanierung ein „modellhaftes Vorhaben“. „Wir haben es geschafft, aus einem der wertvollsten Renaissancegebäude einen hochmodernen Schulbau zu machen“, sagt er. Die Domschule beherbergt heute das Haus 3 des John-Brinckman-Gymnasiums in Trägerschaft des Landkreises. „Gemeinsam mit dem Hauptgebäude ist damit ein Schulcampus am Domplatz entstanden, der täglich junges leben mitten in die Altstadt bringt“, freut sich Bürgermeister Arne Schuldt.

Das Renaissancegebäude sei eine dringend notwendige Erweiterung des Gymnasiums, so Schulleiter Jan Rädke. Im nächsten Schuljahr erwartet er 750 Schüler in 30 Klassen. Entgegen aller Voraussagen gehen die Schülerzahlen überall wieder nach oben. In der Domschule wird vor allem die Oberstufe unterrichtet. Es gibt sechs moderne Klassenräume sowie ein Kunstatelier und ein Informatik-Kabinett. „Aber neben der Raumerweiterung ist auch der ideelle Wert der Domschule unvergleichlich, weil dieses Gebäude die Schulgeschichte Güstrows insgesamt repräsentiert“, sagt Rädke. Das Brinckmangymnasium sieht sich in der Tradition der zwischen 1560 und 1579 errichteten Domschule.  

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erstellt am 27.Jul.2016 | 20:30 Uhr

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