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Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 20:37 Uhr

DLRG Laage : DLRG-Ortsgruppe mit neuem Vorstand

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Laager Lebensretter ziehen Bilanz, diskutieren Problem und schauen nach vorn.

von
erstellt am 23.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Der mit rund 300 Mitgliedern größte Verein in der Recknitzstadt – die Ortsgruppe Laage-Kronskamp der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) – hat am Dienstagabend einen neuen Vorstand gewählt, seine Arbeit resümiert, Probleme diskutiert und um Lösungen gerungen. Bernd Hage bleibt weiterhin Vorsitzender der Ortsgruppe. Robert Seibt steht ihm als neuer Stellvertreter und Verantwortlicher für die Ausbilder zur Seite. Weiter im Vorstand: Ricarda Hage, Torsten Wittenburg und Andrea Nowaki.

Als ereignisreich und erfolgreich bezeichnete Vereinsvorsitzender Bernd Hage das vergangene Jahr. Ausbilder und Athleten hätten mit viel Elan drei Kindergartenprojekte realisiert, das Anfängerschwimmen, eine Rettungsschwimmerausbildung, Rettungsschwimmerwettkämpfe, Tauchausbildung und eine Katastrophenschutz-Ausbildung absolviert oder hatten ihre Freude am Wassergymnastik und Seniorenschwimmen. Vergeben wurden u.a. 32 Seepferdchen und 15 Schwimmabzeichen, außerdem 22 Rettungsschwimmabzeichen sowie fünf Tauchergrundscheine.

Als Höhepunkte betonte Hage das Staffelschwimmen zum 800-jährigen Jubiläums der Stadt, Rettungssschwimmerwettkämpfe und die Absicherung von Veranstaltungen wie dem Warnowschwimmen und dem legendären Sundschwimmen. Nicht unerwähnt ließ der Vorsitzende der Ortsgruppe, dass bei einem Einsatz bei Kessin ein Mann nur noch tot aus der Warnow geborgen werden konnte.

Kritisch merkte Hage an, dass die Zahl der Mitglieder rückläufig war, inzwischen aber Neueintritte zu verzeichnen sind. „Nur dank des Engagements von Manja Papke und Toralf Wittenburg konnte bei Krankheit eines Schwimmmeisters der Betrieb aufrecht erhalten werden“, betonte Hage. Probleme gebe es auch immer wieder bei der Aufsicht des Familienschwimmens. Dazu müssten sich stets Freiwillige finden, die im Notfall um Hilfe rufen.

Im Vereinsmiteinander läuft aus der Sicht von Jörg Plaumann nicht immer alles rund. Es gebe kaum mehr einen Kontakt zwischen den Ausbildern, beklagte er. Kommunikationsschwächen sprachen Andreas Nowaki und Robert Seibt an. Informationen – z.B. eine überraschende Hallenschließung – müssten schnell auf der Homepage erscheinen. Darauf wolle man künftig achten. Für die Ausbilder, so vereinbarte man, sollen Treffen vierteljährlich im Terminkalender des Vereins aufgenommen werden.

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