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Zwangspause beim Bau der Brücke bei Plaaz : Diese Woche den Beton gießen

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Nach drei Monaten Winterpause wird an der Brücke vor Plaaz wieder gearbeitet. Diese Woche soll der Beton gegossen werden. Doch hinter dem Termin der Fertigstellung der Überführung steht ein Fragezeichen.

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2013 | 10:06 Uhr

Plaaz | In dieser Woche soll der Beton auf die Brückenkonstruktion nahe Plaaz gegossen werden. Befürchtungen, dass sich die Fertigstellung der Überführung über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis weit in den Sommer hinauszögern könnte, will Roland Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow, nicht bestätigen. Eine sichere Prognose will er derzeit nicht wagen, denkt aber, dass der dem Winter geschuldete Zeitverzug zumindest zum Teil wieder aufgeholt werden könnte.

"Die Arbeiten haben erst in der vergangenen Woche wieder begonnen. Drei Monate lang konnte nicht gebaut werden", berichtet Normann. Derzeit werde an den Nebenanlagen - zum Beispiel der Anbindung an die Straße nach Zapkendorf und die Anliegerstraße westliche des Bahnhofs Plaaz - gearbeitet. In dieser Woche soll in einem Guss auf die Eisenbewährung der Brücke BEton gegossen werden. Der müsse anschließend 20 Tage lang aushärten. Danach sei das Bauwerk zu vervollständigen. Der Leiter des Straßenbauamtes spricht von einer Schutzschicht, den Planken, dem Geländer und der Deckschicht für die Straße und den Radweg. "Aus meiner Sicht könnte das bis Ende Mai zu schaffen sein", sagt Normann.

Während der 2,50 Meter breite kombinierte Rad- und Gehweg innerhalb von Plaaz (eine Gemeinschaftsprojekt von Straßenbauamt und Gemeinde) bis auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt ist, harrt der Radweg bis Diekhof, insgesamt rund 1,9 Kilometer lang, noch der Vollendung. "Der Unterbau ist fertig. Für die zwei Zentimeter starke Deckschicht sollten zehn bis 15 Grad Celsius garantiert sein", erklärt Normann. Von solchen Temperaturen war bis gestern nur zu träumen.

Mehr als fünf Millionen Euro sind für den Bau der neuen Brücke veranschlagt. Derzeit, so bestätigt Normann, liege man im Budget. Finanziert wird das Bauprojekt aus Landes und EU-Mitteln.

Um Zuge des Streckenneubaus der Deutschen Bahn im Jahr 2006 war die alte desolate Brücke abgebrochen worden. Rund sechs Jahre lang gab es eine einspurig befahrbare Behelfsbrücke. Im April vergangenen Jahres wurde diese wieder demontiert und mit dem Neubau begonnen.

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