Zehna : Die richtige Lehrstelle finden

Die Sporthalle der Schule in Zehna war wieder gut besucht. Viele Schüler erkundigten sich hier über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Fotos: Caroline Weissert
1 von 3
Die Sporthalle der Schule in Zehna war wieder gut besucht. Viele Schüler erkundigten sich hier über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Fotos: Caroline Weissert

28 Unternehmen präsentierten sich gestern auf der 6. Lehrstellenmesse in Zehna – Lehrlinge gaben Tipps für die richtige Berufswahl

von
23. Januar 2016, 06:58 Uhr

Viele Schüler tummelten sich gestern bei der Lehrstellenmesse in der Sporthalle der Regionalen Schule in Zehna. Besonders am Stand der Landesforst herrschte Andrang. Nicht zuletzt, weil hier eine ehemalige Schülerin über ihre Ausbildung zur Forstwirtin berichtete.

Die 18-jährige Shirley Hanauer machte 2014 ihren Abschluss in Zehna. Für sie war immer klar, dass sie einen Beruf an der frischen Luft ausüben möchte. „Mein Opa ist Jäger und wir waren früher viel im Wald. Ich habe dann zwei Praktika gemacht und danach war klar, dass ich mich bei der Landesforst bewerbe“, erzählt die angehende Forstwirtin. Der Job sei vielseitig, aber auch sehr anstrengend. „Ich wusste, dass es anstrengend wird, aber nicht, das es so anstrengend wird“, gibt die 18-Jährige zu bedenken. Doch wenn man weiß, worauf man sich einlasse, dann sei es auch ein Job für Mädchen. Nach ihrer Ausbildung will Shirley Hanauer erst einmal Praxisluft schnuppern. „Mein Plan ist es aber später auch meinen Meister zu machen“, sagt sie.

So ehrgeizige Pläne hat auch Tobias Burmeister. Der 23-Jährige absolviert eine Ausbildung zum Schornsteinfeger und erklärte den Schülern gestern, welche Aufgaben ein Schornsteinfeger so hat. „Da sind viele ganz überrascht. Es ist ja nicht nur das Fegen. Im Gegenteil: Wir arbeiten auch mit der neuesten Technik“, so der Lehrling. Er kam über ein Praktikum an die Ausbildungsstelle und das sei in seiner Branche auch ein Muss. „Man sollte vorab unbedingt testen, ob man höhentauglich ist“, rät Tobias Burmeister, der in diesem Jahr die Ausbildung beendet und gleich die Meisterschule anschließen will.

„Ich finde es toll, dass viele Lehrlinge hier sind und über ihre Ausbildung sprechen – sie kommen viel leichter mit den Schülern ins Gespräch“, erklärt Cathrin Hübbe. Die Schulsozialarbeiterin organisiert die Lehrstellenbörse seit einigen Jahren und freut sich über den regen Zuspruch der Firmen und der Schüler. „Das zeigt uns, dass unser Konzept mit dem Augenmerk auf das regionale Handwerk aufgeht und das macht uns als kleine Landschule natürlich auch stolz“, sagt Cathrin Hübbe, die die siebte Auflage der Lehrstellenmesse schon jetzt im Blick hat.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen