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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 12:21 Uhr

Brückensperre A19 : Die Laster als Laster

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sperrung der Petersdorfer Autobahnbrücke: Lkw-Fahrer suchen kürzeste Umleitung nach Norden – auch durch Krakow am See

Sorge gibt es nach Sperrung der Petersdorfer Brücke auf der A19 für Lkw um die Straßen abseits der Autobahn. Beate Müller aus Güstrow beobachtet seit einigen Tagen ein „extrem erhöhtes Verkehrsaufkommen“ an Lkw und Schwerlastern auf der B103 zwischen Karow-Krakow am See-Güstrow. Unsere Leserin schreibt: „Ich befahre täglich die Strecke Güstrow-Krakow und bemerke dieses natürlich erheblich. Auf der Strecke befinden sich eine Brücke (Kölln) und zwei kleinere Straßen über Moor/Feuchtland (hinter Bahnübergang Hoppenrade und kurz vor Nerzbetrieb): Sind diese überhaupt für diesen Schwerlastbetrieb auf Dauer geeignet? Auch durch versuchte Überholmanöver der Lkw durch Pkw ist die Strecke deutlich gefährlicher geworden.“

Den Eindruck unserer Leserin kann Ronald Normann zumindest vom Gefühl her bestätigen. Der Leiter des in Klueß ansässigen Autobahnamtes hat ja die Bundesstraße quasi vor der Haustür. „Das kann durchaus sein“, bestätigt Normann Beate Müllers Erlebnisse vage. Zahlen hat der Amtsleiter indes nicht zur Hand. „Wir haben nicht gezählt, wieviele Lkw jetzt die Strecke durch Krakow als Umleitung nutzen. Es wäre aber auf jeden Fall ein geringerer Teil.“ Normann verweist auf die für die Autobahnbrücke prekäre Situation, würden hier weiter Laster in Nord-Richtung fahren. Die Umleitung müsse sein, und „Bundesstraßen sind nun mal dazu da, den Verkehr aufzunehmen“.

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