Nup güstrow : Die Hitze geht auf keine Ochsenhaut

Heike Reebs füllt jetzt jeden Tag mehrmals den Trog mit Wasser für die Auerochsen.
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Heike Reebs füllt jetzt jeden Tag mehrmals den Trog mit Wasser für die Auerochsen.

Die 24 Auerochsen im Natur- und Umweltpark (Nup) Güstrow haben bei der Hitze besonderen Getränkebedarf. Das geht quasi auf keine Ochsenhaut. Extra deshalb ist ein alter Pferdewagen mit zwei Tanks an die Tränke an der Koppel gefahren worden.

svz.de von
30. Juli 2014, 06:00 Uhr

Der Planet brannte auch gestern ganz schön. Das war wieder so heftig, dass das auf keine Ochsenhaut ging – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nach unseren Beitrag zu den Bären und dem extra hergestellten Bäreneis zur Erfrischung der Petze im Natur- und Umweltpark (Nup) Güstrow, „meldeten“ sich weitere Tiere, die viel Durst haben und mehr saufen als an Tagen, die nicht so heiß sind.

In diesem Fall weist Tierpflegerin Heike Reebs auf die Auerochsen hin, die in den „Wiesenwelten“ auf der freien Wiese stehen, denn dort gibt es nur wenige Bäume. Genau deshalb ist auch der Wasserbedarf der Tiere enorm gestiegen. Um auch gleich einige Hektoliter vor Ort zu haben, entschied sich die Tierparkleitung einen alten Pferdewagen mit zwei Wassertanks an die Koppel zu fahren. „Das erleichtert mir den Wassertransprt sehr“, sagt Heike Reebs. Mit dem Schlauch ist die Tränke schnell gefüllt. Und überhaupt: Kaum ist Heike Reebs im Anmarsch – allerdings hat sie auch meist Futter dabei – kommen die 24 Auerochsen schon anmarschiert und saufen sofort los.

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