Mela : Die „Hausmesse“ der Güstrower

Neben den Tieren ist es die Technik, die viele Mela-Besucher begeistert.
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Neben den Tieren ist es die Technik, die viele Mela-Besucher begeistert.

27. Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau vom 14. bis 17. September.

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05. September 2017, 05:00 Uhr

In Mühlengeez werden demnächst wieder Zehntausende Besucher erwartet. Vom 14. bis 17. September öffnet die Mela, die größte Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau im Nordosten Deutschlands zum 27. Mal ihre Pforten. An vier Messetagen präsentierten sich im Vorjahr mehr als 1000 Fach- und Tieraussteller den 70 700 Besuchern. Sie können sich auch dieses Mal wieder auf 170 000 Quadratmeter Ausstellungs- und Aktionsfläche über Innovationen aus der gesamten Agrarbranche informieren.

Diese Chance nutzt neben zahlreichen Ausstellern aus der Region auch die GMB Güstrower Maschinenbau GmbH. „Wir präsentieren auf der Mela unsere Überladewagen und Düngerstreuer“, informiert Geschäftsführer Volker Biermann. „Die Mela ist für Güstrower einfach die Hausmesse, bei der man dabei sein muss.“ Der Güstrower Landmaschinenhersteller hofft auf zahlreiche Kontakte in Mühlengeez. „Wir wollen den Kontakt zu unseren Kunden und den Landwirten halten und ausbauen“, so Biermann. „Für MV ist die Mela die relevante Messe.“

Auf dem Messegelände in Mühlengeez wird den Besuchern neben den Präsentationen der Aussteller ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten: So wird im großen Vorführring von Tierpräsentationen und den Jungzüchterwettbewerben über die Landeselitestutenschau bis zur Show der Berufsausbildung oder Vorführungen historischer Landmaschinen für jeden Geschmack etwas gezeigt. Die Halle 1 widmet sich erneut der Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Ob Fleisch- oder Backwaren, Obst und Gemüse, Fisch, Wild, Getränke oder Süßigkeiten: Hier trifft sich die Branche, um mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und Neuheiten vorzustellen.

In jedem Messejahr steht eine besondere Tierrasse im Mittelpunkt. 2017 ist das Tier der Mela die Honigbiene, die in der Landwirtschaft eine ganz besondere Stellung einnimmt, da 80 Prozent aller Kultur- und Wildpflanzen von der Bestäubung durch Bienen abhängig sind. Im kleinen Vorführring werden an mehreren Terminen zudem die kleinsten Besucher zur Kinder-Mela empfangen.

Vor allem Aussteller und Fachbesucher schätzen die Mela als Plattform zur Präsentation und zum Kennenlernen von Innovationen aus Forschung und Technik – jährlich werden zahlreiche Landes-, Europa- und Weltneuheiten vorgestellt. Neben technischen Innovationen im Bereich Land- und Kommunaltechnik werden im Freigelände auch die Themen „Erneuerbare Energien“, „Leben und Freizeit im ländlichen Raum“ oder „Wald und Forst“ präsentiert. Die Waldarbeitermeisterschaften im Block E laden am Sonnabend zum Staunen ein, am Sonntag rückt schweres Gerät zu den Forwardermeisterschaften an. Der „Nachwuchs“ zeigt am Mela-Freitag bei den Azubi-Meisterschaften sein Können.

Die Agrarpolitik spielt auf der Mela ebenfalls eine große Rolle. Landwirte und Besucher können während des Landesbauerntages oder im Fachforum mit Vertretern der Branche und aus der Politik aktuelle Themen diskutieren. Weitere Höhepunkte sind die Sonderschau Mela-Gartenträume auf einer 1500 Quadratmeter großen Fläche, die Mela-Jobbörse und der Mela-Karrieretag. Die Kombination aus landwirtschaftlichen Themen und dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm geben der Mela ihren einzigartigen Charakter.

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