zur Navigation springen

8. Firefighter Combat Challenge : Die ganz große Herausforderung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fünf Kameraden aus drei Feuerwehren nahmen an der 8. Firefighter Combat Challenge teil

Einer Herausforderung der ganz besonderen Art stellten sich fünf Kameraden aus den Freiwilligen Feuerwehren Dobbin-Linstow, Krakow am See und Güstrow. Gepackt von einer gehörigen Portion Ehrgeiz nahmen sie an der 8. Firefighter Combat Challenge auf dem ehemaligen Gelände des Tempelhofer Flughafens in Berlin teil.

Zunächst traten die Kameraden Kevin Schultz, Marcus Möller, Tobias Verhoef, Christian Borchardt und Markus Goldmann als Staffel an. Mit einer Zeit von 2:06 Minuten erreichte man bei 60 Teams den 37. Platz. Anschließend stürzten sich Christian Borchardt, Kevin Schultz und Marcus Möller in den Einzelwettkampf. Mit einer Zeit von 2:54,26 Minuten belegte Christian Borchardt bei 148 Einzelstartern den 82. Platz. Marcus Möller absolvierte die Übung in 3:39,92 Minuten: Platz 125. Kevin Schultz hatte die Maximalzeit überschritten und kam nicht in die Bewertung.

Die Firefighter Combat Challenge ist ein Wettkampf, der an Power und Action kaum mehr zu überbieten, Seinen Ursprung hat er in den USA. Bei der Challenge wird ein Einsatz simuliert, beginnend mit einem Schlauch zur Einsatzstelle zu tragen bis hin zur Menschenrettung. Dabei ist die gesamte Feuerwehr-Schutzausrüstung mit angelegtem Pressluftatmer zu tragen. Der Wettkampf beginnt mit einem 19 Kilo schweren Schlauchpaket, das den zwölf Meter hohen Turm hoch getragen und dort in einer Box abgelegt werden muss, anschließend wird ein an einer Leine befestigter 19 Kilo schwerer gerollter Feuerwehrschlauch hochgezogen und ebenfalls in der Box abgelegt. Nachdem der Kamerad die Treppen wieder runter gelaufen ist, erwartet ihn ein 72,5 Kilogramm schweres Gewicht. Dieses muss mit Hilfe eines vier Kilo schweren Hammers eineinhalb Meter nach hinten geschlagen werden. Es folgt eine 42,5 Meter lange Slalomstrecke. Am Ende dieser Strecke liegt ein mit Wasser befüllter C-Schlauch der 22,8 Meter nach vorne gezogen werden muss, um damit ein Hindernis mit einem gezielten Wasserstrahl zu treffen. Danach ist eine 80 Kilo schwere Rettungspuppe rückwärts 30 Meter ins Ziel zu transportieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen