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Kunsthaus Bützow : Die Farbe ist noch nicht ganz trocken

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ausstellung mit Malerei von Frank Chlouba wird heute Abend im Krummen Haus in Bützow eröffnet

Eine neue Sonderausstellung wird heute Abend um 19 Uhr im Krummen Haus in Bützow eröffnet. Gezeigt werden rund 20 Zeichnungen von Frank Chlouba. Der Bützower hat dazu in den zurückliegenden Wochen noch einmal kräftig zu Farbe und Pinsel gegriffen.

Zu sehen sind einige Bilder, die bereits kürzlich in der Alten Wassermühle in Kölln zu sehen waren (SVZ berichtete), erzählt der Bützower. Einige Arbeiten sind aber gerade noch in den zurückliegenden Wochen entstanden. „Ich arbeite gern unter Druck“, räumt er ein. Er greife sowohl zu Öl- als auch zu Acrylfarben. Der Unterschied: Bei Aquarellen ist die Farbe nach wenigen Stunden trocken. „Bei einem Ölbild kann ich auch noch am nächsten Tag vorbeigehen. Und wenn mir dann auffällt, da fehlt noch ein Detail, dann setze ich eben noch diesen Strich“, erklärt Chlouba.

„Auch bei diesem Bild ist die Farbe noch nicht ganz trocken“, erklärt der 50-Jährige und zeigt auf eines seiner Werke. Es entstand, nachdem er ein Foto von Jens-Udo Zießnitz gesehen habe. Der stellt bekanntlich gegenwärtig Fotografien im Kunsthaus, der eigentlichen künstlerischen Heimstatt von Chlouba, aus. Doch er lasse sich nicht nur von Fotos inspirieren. Wenn er unterwegs ist, sieht er eine Landschaft und hält sie fest, um sie dann später aufs Papier zu bringen.

Es müssen dabei nicht immer Originalschauplätze sein, manchmal entstehen auch Bilder in seinem Kopf. Bei der Ausstellung im Krummen Haus werden aber viele Bützower bekannte Orte wiedererkennen, aber eben mit den Augen von Chlouba gesehen. Die Wall-Allee ist dabei, ein Blick durch die „Faule Grube“ (Manzelstraße) oder die alte Möbelwerksvilla. „Es war natürlich so gewollt, dass wir viele Bützower Motive hier haben, das Richtige auch zum Bützower Stadtfest“, sagt Sabine Prescher vom Krummen Haus. Die Exposition ist aber nicht nur zum Stadtfest, sondern bis Ende Oktober zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung heute Abend wird Karl-Werner Zießnitz die Laudatio halten.

 

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