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Güstrower Anzeiger

19. November 2017 | 20:28 Uhr

Güstrow-Land : Die den Arbeitstag verlängern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Städte- und Gemeindetag ehrt Gemeindevertreter des Amtes Güstrow-Land für 20-jährige Tätigkeit / Amt würdigt ebenfalls diese Arbeit

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2014 | 06:00 Uhr

In der letzten Amtsausschusssitzung des Amtes Güstrow-Land am Mittwochabend in der zu Ende gehenden Wahlperiode würdigte Sabine Schwarz, leitenden Verwaltungsbeamtin, die ehrenamtliche Arbeit der 114 Gemeindevertreter, mit der sie „nach ihrer täglichen Arbeit abends zum Wohl aller den Arbeitstag verlängern und bei ihren Entscheidungen große Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen“, und die der 14 Bürgermeister.

Für die Arbeit, die Entwicklung, aber auch Stagnation zog sie die Statistik zu Rate. Die Einwohnerzahl des Amtes war auch in dieser Wahlperiode rückläufig. Ende 2009 hatte es 9807 Einwohner, jetzt sind es 9542. Es gab 327 Gewerbeneuanmeldungen und 128 Gewerbeabmeldungen. Damit stieg die Gesamtzahl der Gewerbe von 488 auf 687. Gülzow-Prüzen hatte die höchste Zuwachszahl, 32, Glasewitz mit 3 die niedrigste. Die meisten Gewerbeanmeldungen waren im Bereich Handwerk, Hausmeisterservice und Handel zu verzeichnen. 2009 bezogen 205 Haushalte Wohngeld mit einer durchschnittlichen Zahlung von 128,78 Euro. Ende 2013 waren es 183 Haushalte mit 115 Euro. Für Schwarz heißt das, dass der wirtschaftliche Aufschwung im Amt Früchte trug. Genaue Zahlen zu Arbeitslosen in den Dörfern, die Sabine Dobslaw, stellvertretende Bürgermeisterin Gülzow-Prüzen, wissen wollte, gebe es nicht, so Schwarz. Das würde gegen den Datenschutz verstoßen.

Die Zahl der Feuerwehrleute ist von 337 in 16 Wehren zu Beginn der Legislaturperiode auf 314 in 15 Wehren zum Ende gesunken.

Im Investitionsgeschehen wurden 25 Straßenbau- sowie 14 Hoch- und Tiefbaumaßnahmen begleitet. Dazu kommen drei größere Werterhaltungsmaßnahmen im Dorfgemeinschaftshaus Zehna und zwei in der Grundschule Lüssow. Schwarz: „Bei Fördermitteln gab es Anfang des Jahres keine positiven Nachrichten. Es wurde nur die Förderung einer noch fälligen Ausgleichsmaßnahme in Lohmen bestätigt (SVZ berichtete). Inzwischen gab es aber doch noch positivere Nachrichten.“ Schwarz nannte Förderungen für die Sanierung der Sporthalle in Lüssow, die Straßen nach Dehmen und in Sarmstorf sowie von Hägerfelde nach Groß Upahl. Kofinanzierungsmittel für letztere Straße wurden versagt.“








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