20 Fragen an : Der Traum vom ewigen Glück

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Mathias Illig, Veranstaltungstechniker mit eigener Firma in Güstrow

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23. Januar 2016, 05:41 Uhr

Mathias Illig ist einer aus dem Team MMM, das jedes Jahr Anfang Januar den etwas anderen Jahresrückblick auf die Bühne des Ernst-Barlach-Theaters bringt. 1983 in Berlin geboren wuchs Mathias Illig in Güstrow auf. Er absolvierte eine Lehre zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik und ist seit 2003 Inhaber der Firma „mvs veranstaltungstechnik“ in Güstrow, eine Firma mit acht Mitarbeitern, die als technischer Dienstleister für Veranstaltungen, Tagungen, Messen und Events tätig ist. Mathias Illig ist seit einigen Jahren auch technischer Leiter im Ernst-Barlach-Theater.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz? Hinter dem Mischpult, wenn davor auf der Bühne eine gute Live-Band spielt. Es ist interessant, abwechslungsreich, macht Spaß und vereint Arbeit und Freude.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Das gibt es viele Ideen, die wohl leichter gedacht als umgesetzt sind: Stärkung des Einzelhandels und der Unternehmer, mehr Mitbestimmung der Unternehmen. Die Stadt übernimmt den Winterdienst auch auf Bürgersteigen. Es ist echt anstrengend, wenn die Kollegen und man selber den ganzen Tag arbeitet und dann noch 100 Meter Bürgersteig vom Schnee befreien muss.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn nicht am Schreibtisch, dann sicherlich in meiner Firma oder auf einer der zahlreichen Veranstaltungen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Ferienarbeit und in der Schulzeit mit Rasenmähen.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Für CB- und Amateurfunk-Geräte und Zubehör. Ich war damals im Concordia Funkclub und es mussten ständig neue Sachen her.

Was würden Sie gerne können?

Ich wäre gern an mehreren Orten gleichzeitig. Verantwortung und Arbeit abgeben fällt mir auch immer noch schwer.

Was stört Sie an anderen?

Antriebslosigkeit und Planlosigkeit, nicht zu wissen, was man mit seinem Leben anfangen kann.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Im Kino lief der Film „The Revenant“. Mittendrin ging das Licht an und auf der Leinwand stand in großen Buchstaben: Pause.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Wenn es nach Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern geht, dann war es gestern. Ich bin Auto gefahren, habe Fleisch gegessen und Rum getrunken.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Helden gibt es viele. Ich kann es nicht an einer bestimmten Person festmachen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese eher wenig in meiner Freizeit. Es gibt aber ein Buch, in dem ich sehr gern mal ein paar Seiten lese: „Eines Tages Baby“ von Julia Engelmann. Ihre Texte sind einfach so real und ehrlich.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Alarm für Cobra 11 – nicht gerade real aber doch eine entspannte Unterhaltung.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Eher beim Karneval wegen der guten Stimmung und er tanzbaren Musik.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Angela Merkel, um sie zu fragen, ob sie die Entscheidungen trifft oder diese nur verkündet.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich koche selber wenig, wenn dann Nudeln, also italienisch.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Das wird eine lange Liste, da ich Musik mit viel verbinde: Elton John – Circle of Life, einer der berühmtesten Musical Songs überhaupt, Cher – You Haven’t Seen the Last of Me, toller Film, super Titel, mega Stimme, aktuell gerade Silbermond mit Leichtes Gepäck, der uns sagt, was im Leben wirklich wichtig ist.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An meine Unterwasser-Discokugel für die Badewanne, der Schenker bleibt aber geheim.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Glücklich bis ans Lebensende sein.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Das ist erst in weiter Ferne. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass ich mal nicht mehr arbeite.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Daniel Friedrich von der Firma KMT (Kaffeemaschinentechnik) in Güstrow. Es ist ein aufstrebendes Unternehmen und etwas Besonderes in Güstrow.













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