Gemeinde DOBBIN–LINSTOW : Demografischen Wandel bekämpfen

Vertreter von drei Ämtern, die das Pilotprojekt zusammenführte: Peer Grützmacher, Amt Goldberg-Mildenitz, Wilfried Baldermann, Amt Krakow am See, und Gerald Klick, Mecklenburgische Schweiz, (v.l.)
Vertreter von drei Ämtern, die das Pilotprojekt zusammenführte: Peer Grützmacher, Amt Goldberg-Mildenitz, Wilfried Baldermann, Amt Krakow am See, und Gerald Klick, Mecklenburgische Schweiz, (v.l.)

Neue Gemeindevertretung Dobbin-Linstow setzt auf Wirtschaft und junge Familien

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17. Juli 2014, 06:00 Uhr

Die neue Gemeindevertretung Dobbin-Linstow setzt zur Entwicklung der Gemeinde auf die Wirtschaft. Gleichzeitig wollen sich die neuen Mitglieder aktiv dem demografischen Wandel entgegenstellen. Das wurde auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend deutlich.

In ihrer ersten Zusammenkunft nach der konstituierenden Sitzung diskutierten die Gemeindevertreter, von denen vier neu hinzugekommen sind, einen Fahrplan für die Gemeinde. „Als Gemeindevertretung sind wir gut aufgestellt. Wir haben vier Landwirte, das ist nicht unwichtig. Hinzu kommen auch zwei Unternehmer. Wir sind also wirtschaftlich orientiert. Das ist es, was wir brauchen“, sagt Wilfried Baldermann, seit 1994 Bürgermeister von Dobbin-Linstow und zugleich Amtsvorsteher des Amtes Krakow am See.

Die Fortentwicklung des ländlichen Raumes hänge von der Wirtschaft oder genauer von Wirtschaftsansiedlungen ab, ist Baldermann überzeugt. „Wir brauchen stabile Betriebe, vor allem auch wegen der Gewerbesteuer, damit wir zukünftig nicht mehr so abhängig von Fördergeldern sind. Die werden sowieso immer weniger“, so der Bürgermeister. Eine positive Entwicklung der Gemeinde sieht Wilfried Baldermann nur über eine funktionierende Wirtschaft vor Ort.

Gleichzeitig gelte es, sich dem demografischen entgegenzustellen, sind sich die Gemeindevertreter einig. Mit günstigen Baugrundstücken sollen junge Familien angelockt werden. „Die Verbindung von uns über die Autobahn nach Rostock ist optimal“, unterstreicht Baldermann.

Der Bürgermeister blickt optimistisch in die Zukunft, was die Zusammenarbeit der Gemeindevertreter bei diesen Zielen angeht: „Die Gemeindevertretung hat die Möglichkeit, diese Entwicklungen positiv zu beeinflussen. Und das wollen wir auch tun.“

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