20 Fragen an : Dem Traumberuf treu geblieben

An der Nähmaschine ist Marita Jäger am häufigsten anzutreffen.
An der Nähmaschine ist Marita Jäger am häufigsten anzutreffen.

Marita Jäger betreibt zusammen mit Magdalena Kull eine Änderungsschneiderei in Laage.

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27. Januar 2018, 12:00 Uhr

Marita Jäger und Magdalena Kull haben in ihrer Änderungsschneiderei, die sie gemeinsam seit 2004 betreiben, gerade alle Hände voll zu tun. Es wird nicht nur geändert, es werden auch Faschingskostüme genäht. Marita Jäger (56) ist in Laage aufgewachsen und wohnt bis heute in der Recknitzstadt. Nach Schulabschluss der Ausbildung als Bekleidungsfacharbeiterin blieb sie ihrem Beruf immer treu. Schließlich sei es ihr Wunschberuf gewesen, erklärt Marita Jäger, die verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Jäger: Am wohlsten fühle ich mich auf unserer Terrasse oder im Garten und genieße dort die Natur.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde versuchen, die Innenstadt mehr zu beleben, denn mehr Geschäfte machen eine Innenstadt attraktiver.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Hinter meiner Nähmaschine im Laden oder bei Spaziergängen rund um Laage.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe auf LPG-Feldern Kartoffeln gesammelt und Rüben gehackt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Besuche im Rostocker Zoo. Sie waren immer ein großes Erlebnis für mich.
Was würden Sie gerne können?
Gerne würde ich Klavier spielen können. Über den Flohwalzer bin ich nicht hinausgekommen.
Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit, Unehrlichkeit und Falschheit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Herzhaft gelacht habe ich zuletzt über die Geräusche unseres Pflegehundes, als wir ihm wohl zu wenig Beachtung geschenkt hatten.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Bestimmt schon viele Dinge, aber die bleiben mein Geheimnis.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe keine persönlichen Helden. Für mich sind alle die Menschen Helden, die anderen helfen und dabei nicht an sich denken.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Für ein Buch fehlt mir die innere Ruhe. Ich lese aber gern Gartenzeitschriften.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Nordmagazin.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Natürlich bei einer Karnevalsveranstaltung des Laager CCL. Das Programm ist immer bühnenreif und heute bin ich wieder dabei.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Mein Herzenswunsch ist es, meine ehemaligen Kollegen aus der Musterwerkstatt der Kleiderwerke Güstrow zu treffen. Wir waren ein super Team.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Am liebsten deutsche Gerichte. Ich bin aber auch offen für Gerichte aus aller Welt.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich habe kein bestimmtes Lied, aber mit der Musik aus meiner Jugend verbinde ich immer wieder schöne Erinnerungen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An eine Armbanduhr, die mir mein damaliger Freund und heutiger Ehemann geschenkt hat.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mein Traum wäre es, mit meinem Mann Paris und Venedig zu besuchen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Bis dahin vergeht noch etwas Zeit. Auf alle Fälle möchte ich weiterhin sportlich aktiv sein, damit ich gesund bleibe und meine Träume erfüllen kann.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Unserer Physiotherapeutin Annett Mohr. Sie ist eine angesehene Therapeutin und für Laage eine große Bereicherung.












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