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John-Brinckman-Gymnasium : Debattieren, basteln, experimentieren

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Projekttage am John-Brinckman-Gymnasium abgeschlossen / Morgen Tag der offenen Tür

Im und am John-Brinckman-Gymnasium war in den drei letzten Tagen ordentlich was los. Die Schüler experimentierten, diskutierten, kochten oder redeten plötzlich plattdeutsch. Projekttage standen auf dem Plan.

Die Projektangebote waren vielfältig. Zum Beispiel konnten die Schüler am Improvisations-Theater teilnehmen, einen Kochkurs machen, in der Domgemeinde dem Thema Weltethos näher kommen, im Kunsthaus sich mit Afrika beschäftigen oder sich sportlich bei Hockey, Volleyball oder Tanz beteiligen. Einige Schüler entschieden sich für das Projekt „Wetterphänomene“, bei dem sie sich über Feuerblitze, Monsterwellen oder anderen Wettererscheinungen in kleinen Gruppen informieren und am Ende alles in einer Power-Point Präsentation den anderen Teilnehmern präsentieren.

Etwas ganz anderes hatten die „Poppenspeler“ im Sinn. Sie wollten sich all ihre Requisiten wie Puppen oder den Hintergrund selbst basteln und am Ende sollte jeder eine Fabel vorspielen. „Ich finde das Projekt richtig gut, wir konnten kreativ sein und hatten eine Menge Spaß beim basteln“, erzählt die 13-jährige Vivien Dröge.

Heftige Diskussionen lieferten sich die Schüler im Debattierclub. Hier suchten sie sich Themen aus, wie beispielsweise „Legalisierung von Drogen“, „Sterbehilfe“ oder „Abschaffung von staatlichen Schulen“. Diese versuchten sie unter dem „British Parlament System“ zu debattieren, dabei wurde ausgelost, wer in der Pro- und wer in der Contra-Gruppe ist.

Die Plattdeutsch-Truppe versuchte in wenigen Tagen ein bisschen diese Sprache zu erlernen. Hierbei stand natürlich der 200. Geburtstag von John-Brinckman im Vordergrund.

Während sich die meisten Schüler bei ihren selbst gewählten Projekten amüsierten, rauchten bei den Zwölftklässlern die Köpfe. Die bereiteten sich in Mathe-, Geschichts- oder Englisch-Kursen auf ihr Abitur vor.

Auch die Projekttage der 10. Klassen sahen etwas anders aus, die Schüler mussten sich über Berufe und Studiengänge informieren oder ein Bewerbungstraining absolvieren. Dazu wurden Unis, Hochschulen und Unternehmen in die Schule eingeladen. „Ich habe einem Campustag an der Uni in Rostock mitgemacht. Das hat mir gut gefallen, es war spannend und sehr aufschlussreich“, berichtet der 16-jährige Dominik Rapke.

Nicht zu übersehen waren wieder die „Rasenden Reporter“. Diese besuchen immer alle Projekte, machen Fotos davon und schreiben einen kleinen Text für die Homepage. Morgen beginnt um 10 Uhr der abschließende „Tag der offenen Tür“, wo Schüler ihre Ergebnisse präsentieren werden. Zukünftige Siebentklässler haben zudem bis 12.30 Uhr die Möglichkeit, sich ihre neue Schule etwas genauer anzuschauen.


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