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Stadtsanierung Güstrow : Das Ziel: Baustart im März

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neubau soll schmerzliche Lücke am Güstrower Markt 29 füllen

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 07:00 Uhr

Im Frühjahr 2016 wollte er mit der Sanierung des Hauses Markt 30 beginnen. So hatte es Andreas Heyder vor knapp einem Jahr angekündigt. Damals verhandelte er noch mit der Stadt über den Ankauf des Hauses am Markt. Der Verkauf ist über die Bühne, der Bauantrag gestellt. Heyder hofft, dass die Genehmigung im März erteilt wird. Dann können am Markt zwei Gewerbeeinheiten und zusammen elf Wohnungen in zwei Häusern entstehen. Ziel sei es vor der dunklen Jahreszeit mit dem Rohbau fertig zu sein, damit über Winter der Innenausbau erfolgen kann.

Seit rund eineinhalb Jahren klafft die Lücke an der Ecke Markt/Grüner Winkel. Ein Feuer hatte am frühen Morgen des 30. August 2014 das in der Sanierung befindliche Haus Nr. 29 in Schutt und Asche gelegt und das Nachbargebäude (Nr. 30) stark in Mitleidenschaft gezogen. Während die Nr. 29 zügig abgerissen wurde, schätzten Experten das Haupthaus der Nr. 30 als sanierungswürdig ein. Auf dem Umweg über die Stadt sind nun beide Grundstücke in einer Hand. Zu eng sind sie miteinander verwoben. „Vor einer Bausicherung der Nr. 30 hätte ich in der 29 nicht mit einem Neubau beginnen können“, erklärt Heyder. So müssten zunächst Decken und Wände saniert, der Giebel komplett abgefangen und der Dachstuhl erneuert werden, kündigt der Bauherr an. Das betreffe das Vorderhaus mit einer Grundfläche von 10 mal 15 Metern. Alle Anbauten werden abgerissen. „So entsteht ein luftiger Hof. Aus den Fenstern werden die Mieter einen ordentlichen Ausblick haben“, beschreibt Heyder. Die Zufahrt zu beiden Grundstücken wird über den Grünen Winkel möglich sein. Auch Raum für Parkplätze ergebe sich aus dem Rückbau. Balkone auf der Hofseite sollen das Wohnen attraktiv machen. Ein gemeinsames Treppenhaus und ein Fahrstuhl werden beide Häuser – ansonsten getrennte Gebäude – miteinander verbinden. „Der Fahrstuhl ist wichtig, damit Mieter barrierefrei nach oben kommen“, betont Heyder.

Der Bauherr hofft nach Erteilung der Baugenehmigung im März mit dem Abriss und der Sicherung des Haupthauses Nr. 30 beginnen zu können. Parallel zum Aushub für den Neubau Nr. 29 werden die Bodendenkmalpfleger an dieser als geschichtsträchtig einzuschätzenden Ecke am Markt nach Zeugnissen der Vergangenheit suchen. „Ich hoffe, dass wir im Sommer beginnen können und der Rohbau im September dicht ist“, schaut Heyder voraus.

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