Das Unternehmen, das Produktionsprofil und der Standort Laage

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29. Juni 2012, 06:29 Uhr

Das Unternehmen: Der Spezialist für Fahrzeugtechnik wurde 1977 gegründet, damals noch als Vertragswerkstätte für Mercedes-Benz. Anfang der 1980er-Jahre begann Oberaigner mit der Entwicklung und Konstruktion von Fahrzeugtechnik. 2002 eröffnete das Hightech-Werk in Nebelberg, Oberösterreich. Mit dem Werk in Laage siedelt sich das Unternehmen erstmals auch in Deutschland an.

Das Produktionsprofil: Das Kerngeschäft von Oberaigner ist die Allradtechnik sowie die Fertigung und Montage. In den kommenden Jahren will das Unternehmen seine Kundensegmente sowie die Sparten Flugzeugtechnik und Wasserfahrzeuge ausbauen. 2011 erreichte Oberaigner einen Umsatz von 21,9 Millionen Euro. Die Palette von Oberaigner umfasse unter anderem die Fertigung kompletter Antriebsachsen, Differenzialsperren und Getriebe, die Firma entwickelt auch sechsrädrige Allrad-Geländewagen.

Der Standort Laage: Der direkte Rollweg vom Flugplatz zum eigenen Betrieb, der Autobahnanschluss und die Nähe zum Rostocker Überseehafen bilden die perfekte Infrastruktur für das Unternehmen. Hier will Oberaigner die Produktionssparten Fahrzeug- und Flugzeugbau sowie eine Flugzeugwerft etablieren. Ausgelegt ist der Standort für 200 Arbeitskräfte. Insgesamt investierte die Firma 27 Millionen Euro in die neue 16 000 Quadratmeter große Halle. Hier werden die Fahrwerke und Getriebe von Geländewagen ausgebaut und dann Allradgetriebe und ein neuer Unterbau montiert. Von Laage aus erfolge der Export über Rotterdam in die ganze Welt.

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