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SVZ-Wochenend-Interview : Dankbar für Zeit im Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Kristin Roock: Die 38-jährige Krankenschwester verlässt nach fast 22 Jahren das Güstrower Krankenhaus.

Nach fast 22 Jahren im Güstrower Krankenhaus verlässt die 38-jährige Kristin Roock jetzt ihre Heimatstadt. Wer im KMG-Klinikum ein Kind zur Welt gebracht, wird sie kennen, denn in der Geburtshilfe hat sich Kristin Roock einen Namen erworben. Geboren in Güstrow, begann sie 1994 hier ihre Lehre zur Krankenschwester. Nach der Lehre wurde sie übernommen. Nach einem Jahr Innere und ein paar Jahren auf der Gynäkologie/Geburtshilfe begann Kristin Roock 2006 ihre Ausbildung zur examinierten Still- und Laktationsberaterinnen und beendete sie 2007 mit Erfolg. Danach startete sie ihr neues Projekt, die Elternschule, am KMG-Klinikum. 2012 kam ihr Sohn zur Welt und seitdem ist er der „Nabel der Welt“ für sie. Ihr neues Glück fand sie 2013 mit ihrem Freund Reyk. Zu ihm zieht sier jetzt ins Bundesland Brandenburg in die Nähe von Berlin. „Ich möchte allen danken mit denen ich gearbeitet habe und von denen ich lernen dufte. Mein Herz für die Geburtshilfe habe ich Schwester Ellen zu verdanken, die auf diesem Gebiet mein selbsternannter Mentor war“, sagt Kristin Roock.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Spontan würde ich sagen, ich habe keinen wirklichen Lieblingsplatz. Aber ich bin gern in der Natur mit meinem Hund.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde den Spielplatz der Kita „Häschenschule am Mühlbach“ in Mühl Rosin erneuern.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zuhause bei mir oder bei Freunden beim Spielen mit den Kindern und einem leckeren Milchkaffee.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit meiner Lehre zur Krankenschwester. In den Ferien arbeiten, wollte ich nie.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich meine Eltern zum Essen eingeladen und mir viele neue Klamotten gekauft. Danach habe ich für meine Fahrerlaubnis gespart.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern das Denken und Lenken der Mächtigen in der Welt ändern, denn letztendlich dreht sich bei ihnen alles um Macht und Geld – jeder Krieg, jede Auseinandersetzung, jedes Streben. Wenn das nicht das Ziel wäre, würden sie sich vielleicht wieder etwas mehr den wichtigen Dingen, wie den Menschen, der Familie, Liebe, Zufriedenheit und Dankbarkeit, für das was man geschaffen und erreicht hat, zuwenden.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit und Ungerechtigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache so oft. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, worüber ich zuletzt gelacht habe.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Mehr Sachen in die Umzugskisten gepackt, als in das Haus meines Freundes passen. Typisch Frau halt.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Da gibt es viele. Bei mir sind es eher die Menschen um mich herum, die ich für verschiedene Sachen bewundere. Meine Familie und Freunde – jeder hat schon die eine oder andere Sache geleistet, wofür ich ihm Hochachtung zolle. Meine kleine Schwester zum Beispiel ist alleinerziehend, aber erst seitdem ich selbst davon betroffen war, weiß ich wie hart es wirklich ist, trotz der Unterstützung der Familie und lieber Freunde.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Zurzeit leider keins, da mir durch Vorbereitungen und den Umzug die Zeit fehlt. Aber welches ich sehr häufig in letzter Zeit gelesen habe, ist „Mein Hund Harry“, ein Lieblingsbuch meines Sohnes.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Seit mein Sohn auf der Welt ist, schaue ich fast nie Fernsehen. Es ist für mich unwichtig geworden. Was ich ehrlich gesagt vorher nie geglaubt hätte.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Definitiv beim Karneval.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Meine gute Fee – die könnte doch Wünsche erfüllen, oder?
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Vor allem versuche ich gesund zu kochen, deshalb ist es frisch und selbstgekocht. In letzter Zeit auch immer öfter vegetarisch. Aber bei den Vieren kann ich mich schwer zwischen deutscher und italienischer Küche entscheiden.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da gibt es kein bestimmtes Lied zu einer bestimmten Erinnerung. Ich liebe die Lieder „Live ist life“ von Opus und „It’s raining Men“ von den Weather Girls, die machen mich glücklich, da würde ich am liebsten immer laut und vor allem schräg mitsingen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An rote Lackschuhe mit Minihacken die beim Laufen klackende Geräusche gemacht haben. Meine Omi hat sie damals gekauft.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einen neuen Traumjob zu finden, der familienfreundlich, flexibel und abwechslungsreich ist. Ich habe darüber nachgedacht, nebenberuflich soziale Arbeit zu studieren. Ich würde mir wünschen, dass ich die Zeit hätte dies zu verwirklichen, ohne dass meine Familie zu kurz kommt.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Hoffentlich bis ins hohe Alter fit auf Reisen um die Welt. Mit kleinen Ruheoasen auf der heimischen Terrasse.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Sabine Beutling Vereinskoordinatorin und Trainerin beim LAC Mühl Rosin. Sie ist seit Jahren dabei und engagiert sich schon für die Kleinsten beim LAC. Mein Sohn ist jedenfalls immer begeistert.




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