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Neue Ausstellung : „Dämmerung“ im Kronprinzenpalais

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mühl Rosiner Künstlerin Christin Wilcken stellt in Putbus auf der Insel Rügen aus

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Am Freitag wird im Kronprinzenpalais Am Circus 1 in Putbus auf der Insel Rügen eine Ausstellung mit Werken der Mühl Rosiner Künstlerin Christin Wilcken eröffnet.

Die als Projekt der Susanne Burmester-Galerie realisierte Schau trägt den Titel „Dämmerung“. Ort und Raum sind der Mühl Rosinerin nicht unbekannt. Über den Sommer vergangenen Jahres beteiligte sie sich an der großen Romantik-Ausstellung „Ins Blaue“ des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern.

Ihre eingereichten Arbeiten fanden gemeinsam mit denen anderer Künstler – darunter auch der Güstrower Maler Lars Lehmann – ihren Platz im Kronprinzenpalais. Möglich, dass sich über die damalige Ausstellung der Kontakt zu der renommierten Putbusser Galerie ergeben hat. „Mit ihren Zeichnungen und Wandobjekten untersucht Christin Wilcken eine naturhafte Welt hinter der Oberfläche der Erscheinungen. Im mutigen Verzicht auf vordergründige Augenreize entwickelt sie einen poetischen Minimalismus, der die Wahrnehmung sensibilisiert, sich dem Warencharakter der Kunst entzieht und eine neue Form der Auseinandersetzung mit Natur erfindet“, heißt es in der Ankündigung der Galerie zur Ausstellung. Christin Wilckens Arbeitsmaterialien sind Papier, Kohle, Buntstifte, Graphit, Pigment und Faserplatten für Objekte. Die Titel ihrer Serien wie „Meer“, „Unter den Bäumen“ oder „Die großen Berge“ verraten ihre Vorliebe für Landschaften. Diese stellt sie dar im Kontrast von Hell und Dunkel und vielen dazwischen liegenden Grautönen. Studiert hat die 32-Jährige am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald Bildende Kunst, Schwerpunkt Zeichnen und Druckgraphik. Ihre Ausbildung schloss sie mit dem Bachelor of Arts und dem Master of Fine Arts ab.

2007 erhielt sie den Caspar-David-Friedrich-Preis.

In ihrer Vita sind zahlreiche Stipendien und Förderungen aufgeführt. So arbeitete sie unter anderem in den Gästeateliers der Hansestadt Rostock, in Schweden, im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop und im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. 2013 führte sie ein Arbeitsstipendium der Stadt Linz ins Atelierhaus Salzamt. Ihre bislang umfangreichste Personalausstellung war im September vergangenen Jahres in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu sehen, es folgte im Oktober ein einmonatiger Aufenthalt in Litauen. Die Ausstellung im Kronprinzenpalais zu Putbus – geöffnet ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 15 Uhr – ist für Christin Wilcken eine weitere wichtige Station in ihrer Künstlerbiographie.

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