Krakow am See : „Da ist was los im Paradies“

Zwei Geehrte, stellvertretend für viele Krakower Kunstschaffende: Isabelle Schubert (M.) und Rolf Schulz (2.v.l.) mit Staatssekretär Sebastian Schröder (l.) sowie Bürgermeister Wolfgang Geistert und Stellvertreterin Renate Lorenz.
Zwei Geehrte, stellvertretend für viele Krakower Kunstschaffende: Isabelle Schubert (M.) und Rolf Schulz (2.v.l.) mit Staatssekretär Sebastian Schröder (l.) sowie Bürgermeister Wolfgang Geistert und Stellvertreterin Renate Lorenz.

Bürgerempfang zur 720. Wiederkehr der Ersterwähnung von Krakow am See den Künstlern und Kulturschaffenden der Stadt gewidmet

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22. Mai 2018, 21:00 Uhr

Saxophonklänge von Rolf Schulz lockten Dienstagabend in die alte Synagoge: Bürgermeister und Stadtvertretung luden zum traditionellen Bürgerempfang anlässlich der urkundlichen Ersterwähnung des heutigen Luftkurortes.

Jedes Jahr werden zu bestimmten Themen bürgerliches Engagement gewürdigt, in diesem Jahr standen die Künstler und Kulturschaffenden im Mittelpunkt. Da lag es nahe, dass diese auch ihr Kulturprogramm selbst gestalteten. Neben dem Hobbymusiker aus dem Ortsteil Charlottenthal, im Hauptberuf Zahnarzt, gab Isabelle Schubert Kostproben ihres großen Gesangstalents. Die 20-jährige Krakowerin studiert im 2. Jahr Musical und stellt aktuell am First Stage Theater in Hamburg die „Dracula“-Hauptrolle der Mina Murray dar.

Nur zwei Beispiele von sehr vielen Menschen, die in Krakow am See für die kulturelle Bereicherung des Lebens sorgen. Alle einzuladen, dafür wäre die alte Synagoge sicher viel zu klein geraten. Doch das Krakower Kulturhaus, betreut vom gleichnamigen Kulturverein, stehe nun einmal exemplarisch für die Kultur im Luftkurort, sagte Bürgermeister Wolfgang Geistert. Franziska Frischgesell pflichtet bei: „Vor sechs Jahren bin ich nach Krakow gezogen und war von Anfang an beeindruckt, welche berufliche und Hobby-Vielfalt an Kunst und Kultur es in der Stadt gibt.“ Was sie damals nicht geahnt hätte: Seit Anfang 2017 ist Frischgesell die Verantwortliche für Kultur in der Stadt.

Als „kleiner Fan“ von Krakow am See bekannte sich auch Sebastian Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV. „Was ist los im Paradies?“ – Die rhetorische Frage über dem Krakower Veranstaltungskalender müsse den Vergleich mit größeren Städten im Land nicht scheuen.

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