Müllbeseitigung Güstrow : Container-Problem gelöst

Dieser Iglu-Standort in der Weinbergstraße ist seit kurzem eingezäunt. Die Iglus standen bisher zu weit vorn.
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Dieser Iglu-Standort in der Weinbergstraße ist seit kurzem eingezäunt. Die Iglus standen bisher zu weit vorn.

Güstrowerin beklagt schlechten Zugang zu Iglu-Standort / SVZ kümmert sich

svz.de von
26. November 2014, 23:30 Uhr

Probleme mit dem neu eingezäunten Glas- und Papiercontainerstandort am Ende der Weinbergstraße (kurz vor der Treppe zur Plauer) hat Anja Schießer aus der Plauer Straße 60 in Güstrow. „Wir wollten jetzt Papier wegbringen und erreichten die Container nicht“, schrieb uns unsere Leserin. „Der Zaun wurde so dicht an die Container gesetzt, dass man diese nicht erreicht, ohne sich an den Containern schmutzig zu machen. Die Container stehen vom hinteren Zaun weiter weg, also versuchte ich an die Rückseite zu gelangen – ging auch nicht, da die Container zu dicht beieinander stehen. Auch hier beschmutzt man sich“, heißt es in ihrem Brief. Sie könne die Container von ihrer Veranda aus sehen, so Anja Schießer. „Mehrere Personen stellten bereits ihr Recyclinggut einfach so ab oder nahmen es wieder mit. Das kann ja nicht gewollt sein“, meint sie.

SVZ schaute sich vor Ort um und fand einen sehr gepflegten Containerstandort vor, auf dem die Iglus aber in der Tat sehr dicht am vorderen Zaun stehen. Deshalb setzten wir uns mit dem Kraftfahrer der Firma Karl Meier, Berlin, in Verbindung, der in unserer Region im Auftrag des Landkreises die Iglus an den einzelnen Standorten wechselt und nach Kavelstorf zur Entsorgung bringt. „Die Container haben diejenigen so hingestellt, die den Zaun gebaut haben“, erklärt er. Da dies erst in der letzten Woche geschah, sei er selbst bis heute noch nicht dazu gekommen, an dem Iglu-Standort in der Weinbergstraße mal vorbei zu schauen, sagt er.

„Sobald ich kann, fahr’ ich dort hin und bring’ die Sache in Ordnung. Ich stell’ die Container ein bisschen weiter nach hinten an den Zaun, damit man von vorne besser rankommt“, verspricht Karl-Heinz Tessin aus Diekhof, der das Entsorgungsfahrzeug mit dem Kran fährt. Wenn er es schafft, werde er dies gleich gestern Abend noch erledigen, sagte er nach unserem Anruf. Danke!

Was aber den „Abfall“ betrifft, den da Bürger einfach am Zaun hinterlassen haben, kann man nur den Kopf schütteln. Denn dabei handelt es sich zum Beispiel um eine große Matratze. Und diese gehört bekanntlich auf den Sperrmüll und nicht auf einen Containerstandplatz.

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