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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 18:00 Uhr

Fachhochschule Güstrow : Campus zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Türen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Polizei und Rechtspflege waren am Sonnabend geöffnet.

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 05:17 Uhr

Es waren viele Interessierte, die sich am Sonnabendvormittag auf den Weg zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege nach Güstrow gemacht hatten. Sie kamen unter anderem aus Rostock, Schwerin und Waren und informierten sich über Möglichkeiten der Ausbildung an der Fachhochschule. Ob sie eine Ausbildung in der Verwaltung, bei der Polizei oder auch als Rechtspfleger interessierte – hier erhielten sie dafür notwendige Informationen.

Auch Liana Thiel aus Waren schaute sich im Haus um. „Ich möchte mich heute hier über die Ausbildung zum Bachelor of Laws informieren“, sagte die 17-Jährige, die mit ihrer Mutter vor Ort war. Trotzdem schaute sie sich auch die Angebote der Polizei an – ließ sich erklären, wie Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden.

Viel Publikum hatten auch die Auszubildenden, die das einsatzbezogene Training der Polizei vorführten. Ebenso konnten sich die Mitarbeiter über rege Anmeldungen für einen kognitiven Leistungstest freuen. „Wir haben vor drei Jahren damit begonnen und die Nachfrage steigt stetig“, erklärte Wolf Pansow. Er ist Leiter des zentralen Auswahl- und Einstellungsdienstes in Güstrow und betonte die Wichtigkeit eines solchen Tests, den jeder Bewerber dann abzuleisten hat. „Diese Denkleistungstests geben immer einen guten Hinweis auf späteren Erfolg im Studium“, erklärte Wolf Pansow.

Die Fachhochschule wird im kommenden Schuljahr so viele Auszubildende haben, wie lange nicht. „Etwa 700 werden es sein. Wir haben so viele Studien- und Ausbildungsanfänger wie noch nie“, informierte Direktorin Marion Rauchert. Sie hob die Vorteile einer Ausbildung an der Güstrower Fachhochschule hervor. Neben der Praxisorientierung seien die Rahmenbedingungen einfach sehr gut. So würde in kleinen Gruppen gearbeitet und 80 Dozenten und Trainer stünden zur Verfügung. „Außerdem hat der öffentliche Dienst in MV großen Nachwuchsbedarf“, betonte Marion Rauchert. So würden fast alle Absolventen später übernommen werden.

Der Tag der offenen Tür diene natürlich dazu, Schüler rechtzeitig zu interessieren. Ein Beispiel war die 15-jährige Claudia Lewandowski aus Rostock. Sie schaute sich beispielsweise schon um, obwohl sie noch etwas Zeit hat. Aber rechtzeitiges Informieren hilft letztlich später den passenden Job zu finden.

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