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Kommunalwahlen 2014 : Campingplatz statt Hundekot

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ergebnisse und Ziele der Fraktionen in der Stadtvertretung Güstrow / Teil 1: Die Linke

Zu den Wahlen für die neue Güstrower Stadtvertretung am 25. Mai befragte die SVZ die Vorsitzenden der Fraktionen zu Ergebnissen und Zielen ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit. Teil 1: Burkhard Bauer, Die Linke.


Welches herausragende Beispiel Ihrer Fraktionsarbeit in der zu Ende gehenden Legislaturperiode können Sie nennen, mit dem Sie die Entwicklung Güstrows vorangebracht haben?
Bauer: Einen großen Schwerpunkt setzte die Fraktion Die Linke auf dem Gebiet der praktikablen Lösung der Verkehrsprobleme in der Altstadt. Frühzeitig wurden dazu eigene Vorstellungen entwickelt und ständig an aktuellen Lösungsansätzen gearbeitet. Dies geschah immer unter der Prämisse, dass die Entwicklung der Innenstadt als Wohn- und Einzelhandelsstandort sich in einem positiven Prozess befand und befindet. So haben wir die Beschlüsse mitgetragen, welche sich als Mosaikbausteine ineinandergefügt haben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir unseren Beitrag durch eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen geleistet haben und daraus so viele interfraktionelle Anträge wie in keiner anderen Legislaturperiode vorher entstanden sind um Lösungen für die Bürger und die Stadt zu finden.
Welche Ihrer Vorstellungen haben Sie nicht verwirklichen können?
Wir hätten für die weitere touristische Entwicklung gerne einen Campingplatz in Güstrow. Jedoch trotz vieler Bemühungen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wurde dafür noch keine Lösung gefunden. Auch haben wir es noch nicht geschafft, Güstrow vom Hundekot zu befreien, denn leider ist noch nicht bei jedem Hundehalter die dafür nötige Einsicht vorhanden. Spielende Kinder, Touristen, Bürger wären froh wenn es dieses Problem nicht mehr gäbe.
Welchen besonderen Schwerpunkt setzten Sie in der kommenden Wahlperiode für die weitere Entwicklung Güstrows?
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Linkspartei wollen engagiert in der Sache und fair im Umgang für ein lebenswertes, starkes Güstrow streiten. Die Linke wird sich für soziale Gerechtigkeit, chancengleiche Bildung, eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine aufgabengerechte Finanzausstattung der Kommune einsetzen. Dafür wird die neue Fraktion auch weiterhin Kritiken und Anregungen aufgreifen, thematisieren und für Lösungen kämpfen. Gelebte Willkommenskultur, die Teilhabe aller hier Lebenden und unserer Gäste sind auch für einen gestärkten Wirtschaftsstandort wichtig. Die Unterstützung und Begleitung von eingesessenen Gewerbe- und Handeltreibenden muss ebenso gewährleistet werden wie die für Neuansiedlungen. Der demographische Wandel stellt Politik und Verwaltung vor eine Reihe von Aufgaben: im Wohnungsbau, bei der gesamten Infrastruktur, bei der Ver- und Entsorgung, in der Familienförderung und in vielen anderen Bereichen. Diesen will sich Die Linke stellen.




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