Zelten in Garden : Campingplatz soll weiter bestehen

<fettakgl>Vor allem die Dauercamper</fettakgl> hoffen, dass der Campingplatz Garden weiter bestehen bleibt.<foto>Hans-Jürgen Kowalzik</foto>
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Vor allem die Dauercamper hoffen, dass der Campingplatz Garden weiter bestehen bleibt.Hans-Jürgen Kowalzik

Die Campingplatz Garden soll weiter bestehen bleiben. Das ist besonders für die Dauercamper die wichtigste Nachricht. Diese Frage stand und steht im Raum, denn am 31. Dezember dieses Jahres läuft der Pachtvertrag aus.

svz.de von
14. März 2013, 09:34 Uhr

Garden | Die Campingplatz Garden soll weiter bestehen bleiben. Das ist besonders für die Dauercamper die wichtigste Nachricht. Diese Frage stand und steht im Raum, denn am 31. Dezember dieses Jahres läuft der Pachtvertrag des Bundes - die Bundesrepublik Deutschland ist Eigentümer des gesamten Platzes - mit der Familie Hübscher nach zehn Jahren aus. Das bekräftigen beide Seiten, werden sich dazu allerdings noch an einen Tisch setzen, um das endgültig zu bestätigen.

Anett Gödde vom Bundesvermögensamt Schwerin: "Wir werden uns alle Mühe geben, damit der Weiterbetrieb nahtlos für die Camper fortgesetzt werden kann. Alles andere wäre grob unwirtschaftlich." Dabei geht es um den gesamten Platz, einschließlich des so genannten Berges. Ohne sich schon festlegen zu können, meint Anett Gödde, dass es in Richtung Verkauf des acht Hektar großen Areals geht, nicht in Richtung Pacht. Endgültig werde das jedoch eine so genannte Wertschöpfungsgruppe des Bundesvermögensamtes bestimmen. "Im Sommer wird diese Gruppe tätig werden und ihre Entscheidung fällen." Dann werde ausgeschrieben, so die Behördenangestellte. Als Ziel gibt Anett Gödde aus, einen Bewerber zu finden, der den Platz mit Investitionen auf Vordermann bringt. Das habe in den vergangenen zehn Jahren nicht stattgefunden, so Gödde. Das sei allerdings Sache des Pächters. Gödde bescheinigt für die Bundesbehörde, mit den Pächtern "gut und angenehm" zusammen gearbeitet zu haben.

Dass es mit dem Campingplatz weiter geht, wünscht sich auch Lohmens Bürgermeister Bernd Dikau, einschließlich einer Niveausteigerung. Dikau hätte es bei einem neuen Betreiber oder Besitzer auch gern, wenn er im Marketingverbund der Seeblick-Region mitmachen würde, um gemeinsam touristische Angebote zu erweitern. Bernd Dikau ist sich sicher, dass der Bund jemanden finden wird. Dikau: "Die Chancen sind da." Allerdings sieht er einen hohen Investitionsbedarf. Camping-Experten sprechen von einer Million Euro. Beim Bundesvermögensamt hat Dikau erreicht, dass die Gemeinde bei der Vergabe "mitreden" darf. Ein Betreiben des Platzes durch die Gemeinde kommt nicht in Frage. Dikau: "Wir haben das ja jahrelang getan. Heutzutage kann man sich das aber nicht mehr leisten."

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