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Güstrower Anzeiger

21. Oktober 2017 | 23:23 Uhr

Schwaan : Busbahnhof nimmt bald Betrieb auf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Umgebauter Bahnhofsvorplatz in Schwaan wird voraussichtlich Anfang November übergeben / Bewilligung der Fördermittel steht noch aus

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Vorschlaghammer, Baufahrzeuge und jede Menge Arbeiter – die Arbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz in Schwaan sind immer noch in vollem Gange. Schon bald ist die geschäftige Atmosphäre allerdings Geschichte. Denn schon Anfang November soll der Platz fertig übergeben werden, sagt Birgit Nehls, Leiterin für Bau und Liegenschaft. Nach seiner Fertigstellung wird der Bahnhofsvorplatz als zentraler Omnibusbahnhof genutzt.

Schon als die Stadt den Platz vor einigen Jahren von der Bahn gekauft hatte, sei der Plan gewesen, ihn zu einem zentralen Verknüpfungspunkt für den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen. „Die Gestaltung vorher hat nicht den Standards entsprochen, die man für so einen Busbahnhof braucht“, sagt Birgit Nehls. Zudem sei der Bahnhofsvorplatz schon sehr abgenutzt gewesen.


Stadt wartet auf Zusage für Fördermittel


Während die Mitarbeiter der zuständigen Baufirmen in der vergangenen Woche noch dabei waren, den Platz zu pflastern, werden in den kommenden Tagen und Wochen unter anderem die Buswartehäuschen und Fahrradüberdachungen aufgestellt. Darüber hinaus wird es auf dem neuen Bahnhofsvorplatz acht Kurzzeitparkplätze, vier Behindertenparkplätze und zwei Stellplätze für Taxis geben.

Ob sich letztere wirklich lohnen, solle noch geprüft werden, so Birgit Nehls. Sie sagt: „Schwaan ist ja nicht Rostock, wo es wirklich Sinn macht, dass dauerhaft Taxis vor dem Bahnhofsgebäude zur Verfügung stehen.“ Nach der Übergabe des fertig sanierten Bahnhofsvorplatzes sind die Arbeiten auf dem Gelände rund um den Bahnhof allerdings nicht abgeschlossen. Denn der Umbau des Platzes ist Teil eines Großprojektes: In einem zweiten Bauabschnitt sollen dort, wo früher die ehemaligen Bahngärten bewirtschaftet wurden, etwa 65 Langzeitparkplätze entstehen. Der Start für die Arbeiten an diesem zweiten Bauabschnitt ist für das kommende Jahr anberaumt.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich voraussichtlich auf etwa eine Million Euro, von denen 75 Prozent durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung fließen sollen. Auf die Bewilligung ihres Antrags hatte die Stadt bereits zum Zeitpunkt des ersten Spatenstichs im Juni gewartet. Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hatte die Zusage jedoch nicht infrage gestellt. Wann die sie kommt, steht allerdings noch nicht fest. Um dennoch schon mit den Arbeiten anfangen zu können, hatte die Stadt beim Ministerium den vorzeitigen Baubeginn beantragt.

Die Kosten für die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz liegen bei etwa 364 000 Euro.

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