Partnerschaft : Bures peilt die Kunstnacht an

Sebastian Berg, Wolfgang Drews, Inga Speßhardt, Clemens Golatowski, Cindy Ohde, Lauryn Rieger und Frederic Gädke (v.l.) beim Lauf durch das Start- und Zieltor. Fotos: hans-Jürgen Kowalzik(2)
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Sebastian Berg, Wolfgang Drews, Inga Speßhardt, Clemens Golatowski, Cindy Ohde, Lauryn Rieger und Frederic Gädke (v.l.) beim Lauf durch das Start- und Zieltor. Fotos: hans-Jürgen Kowalzik(2)

Güstrower am Wochenende beim 12-Stunden-Lauf in der französischen Stadt / Partnerschaftvereine streben Ausbau der Kontakte an

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10. Juni 2015, 06:00 Uhr

Großer Erfolg für die deutschen und französischen Partner aus Güstrow und Bures-sur-Yvette in der französischen Kleinstadt 24 Kilometer südwestlich von Paris. Beim traditionellen 12-Stunden-Lauf verbesserten sie sich Sonntag im „Euroby“-Team im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz und standen mit 1029 Kilometern auf dem zweiten Podestplatz hinter den „Sonntagsläufern“ aus Bures. Sieben Mitglieder des Laufsportvereins (LSV) Güstrow, Lehrer Sven Abrokat und 13 Schüler des John-Brinckman-Gymnasiums sowie fünf weitere Güstrower waren am Start. Dazu kamen Schüler aus dem College in Bures sowie Mitglieder des Partnerschaftsvereins „Euroby“. Insgesamt starteten in der Mannschaft 44 Läufer. Zu absolvieren war von 5 bis 17 Uhr nach Laune und Puste eine 2,5-Kilometer-Runde im Stadtpark. Clemens Golatowski, Klasse 9 e, und sein französischer Gastgeber Matthew Gratias meinten übereinstimmend: „Das Laufen hat Spaß gemacht, aber auch das gemeinsame Wochenende fanden wir prima.“

Die Güstrower waren aber auch noch in anderen Wertungen vorn. Johannes Wurm vom LSV wurde in seiner Altersklasse mit 81,592 Kilometern Erster. Seine Schwester Hendrike siegte ebenfalls und wurde geehrt, weil sie als 16-Jährige die Marathon-Distanz schaffte. Das gelang auch Paul Glasenapp. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest standen in der Altersklasse 18/19 Cindy Ohde und Sebastian Ahrens (alle Brinckmangymnasium). Joanna Rudny freute sich in der AK 17 über Rang 2. Erika Wolff vom LSV wurde mit in ihrer AK mit neun Runden Dritte. Den Vogel schossen Annemarie Schulze und Günter Wolf aus Parchim, die LSV-Mitglied sind, mit 53 und 42 Runden, macht 247 Kilometer (!), ab. Respekt verdiente ebenso Wolfgang Drews vom LSV, der auf 71 Kilometer stolz war.

„Es war unser vierter Besuch in Bures. Er war wieder sehr prägend, nicht nur wegen der sportlichen Erfolge. Sondern weil wir unsere Freundschaft weiter vertieft haben“, resümierte Peter Schmidt, Vorsitzender des Partnerstadtvereins Güstrow. Der koordiniert seit dem ersten Kontakt 2011 die Zusammenarbeit und wird dabei bisher vom LSV Güstrow, der Awo, dem John-Brinckman-Gymnasium und der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Güstrow unterstützt.

Sein französischer Vereinskollege Lionel Burnet sieht das genauso, möchte die Beziehungen aber erweitern. „Wir haben in Bures noch mehr Ideen. Über ein Familien-Tennisturnier haben wir bereits mit dem TC 02 Güstrow gesprochen. Auch mit der Freien Schule Güstrow wollen wir Kontakte knüpfen“, bestätigt Lionel Burnet. Vorstellen kann er sich ebenfalls, dass sich Bures-sur-Yvette sich an der Güstrower Kunstnacht beteiligt. „Burnet: „Wir peilen 2016 als Premiere an.“ Peter Schmidt geht in seinen Überlegungen noch weiter. Als Awo-Geschäftsführer denkt er an Erfahrungsaustausche mit Pflegeheimen in den Städten. „Außerdem kann ich mir vorstellen, dass wir Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien einen Besuch in Frankreich ermöglichen“, blickt er in die Zukunft.

„Weiteren Initiativen sind keine Grenzen gesetzt“, betont Stadtvertreter Sebastian Berg, der sich ebenfalls für diese Partnerschaft stark macht. Er nahm aus Bures die Bitte nach Güstrow mit, ob der Reitsportverein Interesse an Kontakten hätte.

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